Konsens mit SPD und Grünen rückt näher - FDP noch nicht festgelegt CDU erwägt Atomausstieg bis 2021

Ein neuer Atomkonsens rückt näher. Die CDU spricht nun offen über einen Ausstieg bis 2021. Damit nähert sie sich der Position von SPD und Grünen an, die die Energiewende im Bundesrat mittragen müssten. Beide Oppositionsparteien signalisierten am Freitag Bereitschaft zum Kompromiss. Allerdings will die Regierung ihre endgültigen Pläne erst Anfang Juni präsentieren. › mehr

E.ON-Sprecher weist Vorwurf zurück - Am Wochenende nur vier Kernkraftwerke am Netz Atomkraftgegner warnen vor "inszeniertem Blackout"

Vor der Abschaltung des Reaktors Emsland zur Revision am (morgigen) Samstag haben Atomkraftgegner vor einem "inszenierten Blackout" gewarnt. Obwohl dann nur noch vier Kernkraftwerke am Netz seien, führen die Energieversorger ihre Reserve an Gas- und Kohlekraftwerken nicht hoch, kritisierte am Freitag der Sprecher der Anti-Atom-Organisation Ausgestrahlt, Jochen Stay. › mehr
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De Maizière: Sanitätsdienst bleibt selbstständige Teilstreitkraft Verteidigungsminister verfolgt Rettungsübung in Niederbayern

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr soll nach dem Willen von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) eine eigenständige Teilstreitkraft bleiben. Das sei in der letzten Zeit umstritten gewesen, er werde aber daran festhalten, sagte der CDU-Politiker am Freitag bei seinem Antrittsbesuch des Zentralen Sanitätsdienstes in der Gäuboden-Kaserne im niederbayerischen Feldkirchen. › mehr

Solarenergie für jährlich 500.000 Menschen Europas größte Fabrik für Solarmodule in Freiberg eröffnet

Mit Europas größter Produktionsstätte für Solarmodule in Freiberg will die SolarWorld AG gegenüber Konkurrenten aus China wettbewerbsfähig bleiben. In der am Freitag eröffneten Fabrik sollen täglich 6.000 Module gefertigt werden, sagte Werks-Geschäftsführer Holger Reetz. Die jährliche Kapazität der Modulproduktion werde damit in Freiberg von 170 auf 600 Megawatt gesteigert. › mehr

RWE-Chef Großmann trauen nur wenige Führungskräfte eine positive Unternehmensentwicklung zu Energie-Manager sinken im Ansehen von Kollegen

Wegen der Anti-Atomkraft-Debatte steht es schlecht um das Ansehen der Chefs von Energiekonzernen. Eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des "Manager Magazins" unter gut 300 Führungskräften ergab, dass nur noch jeder fünfte von ihnen (22 Prozent) RWE-Chef Jürgen Großmann zutraut, den Aktienkurs seines Unternehmens zu steigern. › mehr

Oberbürgermeister sieht Zoll-Kontrollen gelassen entgegen - Dänen nutzen zunehmend auf Dänische Kaufkraft in Flensburg beliebt

In kurzen Abständen rollen Dänen mit ihren Einkaufswagen über den Parkplatz eines großen Einkaufszentrums im schleswig-holsteinischen Handewitt. Nicht selten stapeln sich darauf ein Dutzend oder mehr Paletten mit Dosenbier. "Das Bier in Kopenhagen ist etwa doppelt so teuer - wenn man eine billige Sorte nimmt", sagt Alexander Bengtsen. › mehr

Druck auf die Arbeitgeber am Freitag weiter verstärkt Weitere Streiks in bayerischen Druckbetrieben und Zeitungsverlagen

Mit ganztägigen Warnstreiks haben die rund 20.000 Beschäftigten in der bayerischen Druckindustrie und den Zeitungsverlagen ihren Druck auf die Arbeitgeber am Freitag weiter verstärkt. Bei der "Augsburger Allgemeinen" hätten etwa 150 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt, darunter mehr als 80 Redakteure, teilte der Bayerische Journalisten-Verband mit. › mehr

Nur sechs Enthaltungen bei Klausur im Kloster Andechs - Atomausstieg bis spätestens 2022 CSU-Vorstand stimmt neuem Konzept zur Energiewende zu

Die CSU tritt jetzt offiziell für einen Atomausstieg spätestens bis zum Jahr 2022 ein. Einem entsprechenden Konzept stimmte der CSU-Vorstand am späten Freitagabend bei einer Klausur im oberbayerischen Kloster Andechs nach einer langen und kontroversen Debatte zu. Nach Angaben von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt gab es allerdings keine Gegenstimmen, sondern nur sechs Enthaltungen. › mehr