Abschreibung (AfA = Absetzung für Abnutzung)

Die Anschaffungskosten für abnutzbare Gegenstände des betrieblichen Anlagevermögens (z.B. Pkw. Maschine, Einrichtungsgegenstände, Werkzeug) sind grundsätzlich auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Gegenstandes zu verteilen (§ 7 Abs. 1 Satz 1 Einkommensteuergesetz). Beispiel: Unternehmer Huber erwirbt einen Pkw für 30.000 Euro. Bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von sechs Jahren beträgt die jährliche Abschreibung 5.000 Euro pro Jahr.Die Nutzungsdauer [...] › mehr

Verzögerungsgeld

Kommt nämlich ein Unternehmer den Aufforderungen zur Vorlage von Unterlagen nicht zeitnah oder gar nicht nach, kann ein Verzögerungsgeld zwischen 2.500 Euro und 250.000 Euro festgesetzt werden (§ 146 Abs. 2b Abgabenordnung). Das fatale an dieser Strafzahlung; Ist diese Strafe erst einmal festgesetzt, kann sie nicht mehr zurückgenommen werden. Das bedeutet im Klartext: Selbst wenn [...] › mehr

Betriebsausgaben

Von den betrieblichen Einnahmen kann ein Unternehmer sämtliche Betriebsausgaben abziehen (§ 4 Abs. 4 Einkommensteuergesetz). Was übrig bleibt, ist der steuerpflichtige Gewinn. Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Betrieb anfallen und keiner Abzugsbeschränkung unterliegen. Bei gemischten Aufwendungen – also bei Ausgaben, die sowohl betrieblich als auch privat sind – kann beim Finanzamt der [...] › mehr
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Geschenke

Bei Geschenke n an Kunden und Geschäftspartner ist darauf zu achten, dass die Nettokosten pro Jahr und Empfänger nicht mehr als 35 Euro betragen. Denn wird diese Höchstgrenze überschritten, dürfen die Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben den Gewinn mindern (§ 4 Abs. 5 Nr. 1 Einkommensteuergesetz) und der Vorsteuerabzug ist ausgeschlossen. Doch selbst, wenn die Kosten [...] › mehr

Gehaltsextras

Möchte der Inhaber eines Handwerksbetriebs sein Personal höchstmöglich belohnen und motivieren, sollte er auf steuer- und abgabenfreie Gehaltsextras setzen oder ihnen Zuschüsse gewähren, für die er die Lohnsteuer aus eigener Tasche pauschal übernehmen kann. Was steuerfrei zugewendet werden darf und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, findet sich in § 3 des Einkommensteuergesetzes. Insbesondere folge Extras [...] › mehr

Gewerbesteueranrechnung

Die Gewerbesteuer stellt für Einzelunternehmer und für Mitunternehmer an Personengesellschaften nur dann keine finanzielle Belastung dar, wenn der Hebesatz der Gemeinde zur Ermittlung der Gewerbesteuer maximal 380 Prozent beträgt. Denn das Finanzamt rechnet das 3,8-fache des Gewerbesteuermessbetrags auf die persönliche Einkommensteuerschuld des Unternehmers bzw. des Mitunternehmers an (§ 35 Einkommensteuergesetz). Was das bedeutet, verdeutlicht das [...] › mehr

Ist-Versteuerung

Bei der Umsatzsteuer gilt für bilanzierende Gewerbetreibende der strenge Grundsatz der Sollversteuerung. Danach wird die Umsatzsteuer bereits nach Ausführung der betreffenden Leistung fällig. Das gilt unabhängig davon, ob bereits eine Rechnung gestellt und ob die Rechnung durch den Kunden tatsächlich beglichen wurde. Im Klartext bedeutet das: Bei der Sollversteuerung muss der leistende Unternehmer Umsatzsteuer ans [...] › mehr

Dauerfristverlängerung

Unternehmer, denen es zeitlich zu knapp ist, pünktlich eine Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt einzureichen, können einen Antrag auf Dauerfristverlängerung nach §§ 46-48 der  Umsatzsteuerdurchführungsverordnung stellen. Gibt das Finanzamt dem Antrag auf Dauerfristverlängerung statt, muss die betreffende Umsatzsteuervoranmeldung erst immer einen Monat später als gesetzlich vorgeschrieben ans Finanzamt abgeführt werden. Ist ein Unternehmer zur monatlichen Abgabe einer [...] › mehr

Betriebs- und Unternehmensvermögen

Zur Unterscheidung zwischen Betriebsvermögen und Unternehmensver­mögen: Wird beispielsweise ein Pkw gekauft, der kaum betrieblich genutzt wird, dürften sich die Pkw-Kosten wegen des zu versteuernden Privatanteils kaum oder gar nicht auf den laufenden Gewinn aus­wirken. Bei einer betrieblichen Nutzung von weniger als 50 Prozent kann der Unternehmer darauf verzichten, den Pkw seinem Betriebsvermögen zuzuordnen. Folge: Der [...] › mehr

Vorsteuer-Vergütungsverfahren

Das Vorsteuer-Vergütungsverfahren ist eingeführt worden, weil die Umsatzsteuer Unternehmer mit einem Anspruch auf Vorsteuerabzug nicht belasten soll. Die Umsatzsteuer soll stets der Endverbraucher tragen. Bei Anträgen aus Erstattung ausländischer Umsatzsteuer ist zu unterscheiden, in welchem Land ein Unternehmer mit Umsatzsteuer belastet wurde. Weist die Rechnung Umsatzsteuer aus einem Staat der EU aus, gelten für Jahre [...] › mehr