Forderungsausfall

Stellt ein Handwerksbetrieb bei Aufstellung seiner Bilanz fest, dass ein Kunde seine Rechnung nicht mehr begleichen kann, ist diese Forderung gewinnmindernd abzuschreiben – und zwar in voller Höhe. Ist dagegen nur zweifelhaft, ob ein Kunde seine Rechnung noch bezahlen wird, ist nur eine pauschale Wertberichtigung erlaubt. Forderungsabschreibung bei UneinbringlichkeitEine Forderungsabschreibung in voller Höhe können bilanzierende [...] › mehr
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Steuerschuldnerschaft für Bauleistungen

Handwerksbetriebe, die Bauleistungen ausführen, müssen bei der Rechnungsstellung auf die Steuerschuldnerschaft nach § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG achten. Ist der Auftraggeber ein Unternehmer, der die erhaltene Bauleistung selbst wieder zur Erbringung von Bauleistungen verwendet, greift die Steuerschuldnerschaft. Folge: Die Rechnung über die Bauleistungen ist netto – also ohne Ausweis von Umsatzsteuer zu stellen. [...] › mehr

Reisekostenreform 2014

Seit 1. Januar 2014 gelten im steuerlichen Reisekostenrecht völlig neue Steuerspielregeln. Die zentrale Frage ist seit 2014, ob ein Arbeitnehmer eine "erste Tätigkeitsstätte" oder ein Unternehmer eine "erste Betriebsstätte" hat. Die Fahrten zu dieser ersten Tätigkeitsstätte beziehungsweise Betriebsstätte dürfen steuerlich nur mit der Entfernungspauschale geltend gemacht werden (0,30 Euro/km für die einfache Strecke). Zur ersten [...] › mehr

Erste Tätigkeitsstätte

Seit 1. Januar 2014 gelten lohnsteuerlich völlig neue Steuerspielregeln zum Reisekostenrecht für Arbeitnehmer. Ein Arbeitnehmer darf seine Ausgaben für Fahrten anlässlich einer beruflichen Auswärtstätigkeit nach den günstigeren Dienstreisegrundsätzen als Werbungskosten geltend machen als für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte . Der Begriff "erste Tätigkeitsstätte" ersetzt den bis Ende 2013 gültigen Begriff " regelmäßige Arbeitsstätte". [...] › mehr

Zahlungsunwilligkeit

Normalerweise steht einem Unternehmer der Vorsteuerabzug aus einer Eingangsrechnung zu, wenn er die Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer in Händen hält, diese Rechnung alle für den Vorsteuerabzug notwendigen Inhalte erhält und er zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Stellt das Finanzamt jedoch bei einer Umsatzsteuer- oder einer Betriebsprüfung fest, dass ein Rechnungsempfänger von Beginn an nicht zahlungswillig war, [...] › mehr