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Verdeckte Gewinnausschüttung

Zahlt eine GmbH Ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer zu viel Geld für erbrachte Leistungen oder verlangt bei eigenen Leistungen oder bei Warenverkäufen zu wenig, liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung vor, auch als VGA bekannt. Bei einer verdeckten Gewinnausschüttung wird der Gewinn der GmbH um die unangemessenen oder fehlenden Zahlungen erhöht. Beim Gesellschafter-Geschäftsführer liegen zu versteuernde Kapitalerträge vor. Beherrschender Gesellschafter: [...] › mehr

Lebensmittelspenden

Nach dem so genannten Brötchenstreit einigten sich Bund und Länder darauf, für Lebensmittelspenden an Tafeln oder an andere gemeinnützige Organisationen für bedürftige Personen aus Billigkeitsgründen keine Umsatzsteuer zu erheben. Das soll insbesondere für schnell verfallbare Lebensmittel gelten. Hier wird unterstellt, dass diese nach Feierabend nur noch einen Wert von null Euro haben. Hintergrund: Für alle [...] › mehr

Umsatzsteuervoranmeldung

Übermittelt ein Unternehmer seine Umsatzsteuervoranmeldung nicht fristgemäß in elektronischer Form ans Finanzamt, setzt das Finanzamt neuerdings nicht nur einen Verspätungszuschlag fest. Seit 2012 soll die verspätete Abgabe auch an die Bußgeld- und Strafsachenstelle gemeldet werden. Denn streng genommen stellt die verspätete Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung eine Steuerhinterziehung dar. Ausweg: Um einen Verspätungszuschlag oder Strafzahlungen wegen einer [...] › mehr

Vorsteuerabzug

Ist ein Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt, darf er aus den an ihn gestellten Rechnungen die ausgewiesene Umsatzsteuer als so genannte Vorsteuer abziehen (§ 15 Umsatzsteuergesetz). Die Vorsteuer für Rechnungen ab brutto 150 Euro wird jedoch nur erstattet, wenn diese alle nach § 14 Abs. 4 Umsatzsteuergesetz die folgenden notwendigen Inhalte aufweisen: den vollständigen Namen und [...] › mehr

Vorsteuerpauschalierung

Von der Pauschalierung der Vorsteuer profitieren selbständige Handwerker, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen: sie sind nicht zur Buchführung verpflichtet, sondern ermitteln ihren Gewinn nach der einfachen Einnahmen-Überschussrechnung und der Umsatz lag im vorangegangenen Jahr nicht über 61.356 Euro und die Handwerker gehören einer bestimmten Berufsgruppe an (§§ 69, 70 Umsatzsteuerdurchführungsverordnung). Erfüllen Handwerker die Voraussetzungen zur [...] › mehr

Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM)

Die Papierlohnsteuerkarte sollte ab 1. Januar 2012 eigentlich der Vergangenheit angehören. Geplant war, dass der Arbeitgeber ab 1. Januar 2102 mit Angabe der Identifikationsnummer des Arbeitnehmers beim Finanzamt dessen Lohnsteuerabzugsmerkmale (Steuerklasse, Freibeträge, etc.) elektronisch abrufen kann. Doch wegen technischer Mängel verschob sich der Starttermin auf den 1. Januar 2013 mit Übergangsregelungen bis ins Jahr 2014 [...] › mehr

Elektronische Bilanz (E-Bilanz)

Die elektronische Übermittlung der Bilanzdaten ans Finanzamt war erstmals für die Bilanzdaten 2013 zwingend vorgeschrieben ( E-Bilanz). Von der elektronischen Übermittlung wird ausnahmsweise abgesehen, wenn im Rahmen eines Härtefallantrags folgende Voraussetzungen zu bejahen sind: Der bilanzierende Unternehmer besitzt aus Altersgründen weder einen PC, noch hat er einen Internetzugang. Er bilanziert noch mit Papier-Journalen. Der Unternehmer [...] › mehr