Leiharbeiter

Rechtslage bis einschließlich 2013Beschäftigen Sie Leiharbeiter und verleihen diese über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder sogar Jahre an einen Kunden, stellt sich die Frage, ob der Leiharbeiter beim Kunden eine regelmäßige Arbeitsstätte hat oder nicht? Der Bundesfinanzhof verneinte diese Frage. Beim Kunden hat der Leiharbeiter keine regelmäßige Arbeitsstätte (BFH, v. 13.06.2012, Az.: VI R [...] › mehr
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Innergemeinschaftliche Lieferung

Liefern Sie Waren an einen im EU-Ausland ansässigen Unternehmer, müssen Sie zur Wahrung der Umsatzsteuerfreiheit der Lieferung nachweisen, dass die Waren tatsächlich im andern EU-Mitgliedsstaat angekommen sind. Dieser Nachweis sollte eigentlich seit 1.1.2012 durch die so genannte Gelangensbestätigung erfolgen (§ 4 Nr. 1b UStG, § 6a UStG in Verbindung mit § 17a UStDV). Wegen erheblicher [...] › mehr

Umsatzsteuervoranmeldung

Übermittelt ein Unternehmer seine Umsatzsteuervoranmeldung nicht fristgemäß in elektronischer Form ans Finanzamt, setzt das Finanzamt neuerdings nicht nur einen Verspätungszuschlag fest. Seit 2012 soll die verspätete Abgabe auch an die Bußgeld- und Strafsachenstelle gemeldet werden. Denn streng genommen stellt die verspätete Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung eine Steuerhinterziehung dar. Ausweg: Um einen Verspätungszuschlag oder Strafzahlungen wegen einer [...] › mehr

Abschreibung (AfA = Absetzung für Abnutzung)

Die Anschaffungskosten für abnutzbare Gegenstände des betrieblichen Anlagevermögens (z.B. Pkw. Maschine, Einrichtungsgegenstände, Werkzeug) sind grundsätzlich auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Gegenstandes zu verteilen (§ 7 Abs. 1 Satz 1 Einkommensteuergesetz). Beispiel: Unternehmer Huber erwirbt einen Pkw für 30.000 Euro. Bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von sechs Jahren beträgt die jährliche Abschreibung 5.000 Euro pro Jahr.Die Nutzungsdauer [...] › mehr

Verzögerungsgeld

Kommt nämlich ein Unternehmer den Aufforderungen zur Vorlage von Unterlagen nicht zeitnah oder gar nicht nach, kann ein Verzögerungsgeld zwischen 2.500 Euro und 250.000 Euro festgesetzt werden (§ 146 Abs. 2b Abgabenordnung). Das fatale an dieser Strafzahlung; Ist diese Strafe erst einmal festgesetzt, kann sie nicht mehr zurückgenommen werden. Das bedeutet im Klartext: Selbst wenn [...] › mehr

Betriebsausgaben

Von den betrieblichen Einnahmen kann ein Unternehmer sämtliche Betriebsausgaben abziehen (§ 4 Abs. 4 Einkommensteuergesetz). Was übrig bleibt, ist der steuerpflichtige Gewinn. Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Betrieb anfallen und keiner Abzugsbeschränkung unterliegen. Bei gemischten Aufwendungen – also bei Ausgaben, die sowohl betrieblich als auch privat sind – kann beim Finanzamt der [...] › mehr

Geschenke

Bei Geschenke n an Kunden und Geschäftspartner ist darauf zu achten, dass die Nettokosten pro Jahr und Empfänger nicht mehr als 35 Euro betragen. Denn wird diese Höchstgrenze überschritten, dürfen die Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben den Gewinn mindern (§ 4 Abs. 5 Nr. 1 Einkommensteuergesetz) und der Vorsteuerabzug ist ausgeschlossen. Doch selbst, wenn die Kosten [...] › mehr