Themenpaket

Flüchtlinge ausbilden und beschäftigen

Darf jeder Flüchtling eine Ausbildung machen? Ist der Unterschied zwischen Duldung, Gestattung und Anerkennung für Unternehmer wichtig? Welche Regeln gelten, so lange das Asylverfahren noch läuft? Wie funktioniert die 3+2-Regelung? Und welche besonderen Probleme treten in der Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten auf? Das Themenpaket liefert Antworten auf häufige Fragen, die bei Unternehmern vor und während der Ausbildung oder Beschäftigung von Flüchtlingen aufkommen.

Wie viele Flüchtlinge gibt es im Handwerk?

Über 11.000 Geflüchtete machten zum Stichtag 31. Dezember 2017 eine Ausbildung im Handwerk, Tendenz stark steigend. Damit bildet das Handwerk 50 Prozent aller Azubis mit Fluchthintergrund aus, der Löwenanteil in Deutschland. Industrie, Handel, Landwirtschaft, öffentlicher Dienst, freie Berufe und Hauswirtschaft sorgen gemeinsam für die zweiten 50 Prozent.

Worauf müssen sich Unternehmer einstellen, wenn Sie Flüchtlinge beschäftigen?

Das Handwerk ist stolz auf sein überdurchschnittliche Engagement. Aber es bedeutet auch, dass ausgerechnet die Unternehmer sich am stärksten mit besonderen Schwierigkeiten auseinandersetzen müssen, die am wenigsten Manpower haben. Keine Personalabteilung führt durch den komplizierten Einstellungsprozess, niemand, der die Kommunikation mit der Ausländerbehörde übernimmt, keiner, der dem Chef erklärt, was es denn nun mit den Passersatzpapieren auf sich hat. Im Themenpaket greifen wir diese Fragen in verschiedenen Artikeln auf und geben Tipps, wie mit den besonderen Schwierigkeiten umzugehen ist.

Wo gibt es Hilfe für Ausbilder von Flüchtlingen?

Im DHZ-Themenpaket finden ausbildendende Unternehmer außerdem Hintergrundinformationen zur 3+2-Regelung, Tipps einer interkulturellen Trainerin, wie im Unternehmensalltag kulturelle Unterschiede ausgeglichen werden können und viele Links zu nützlichen Stellen und Fördereinrichtungen.

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