Während der Ausbildung -

Wenn Azubis die Ausbildung beenden wollen Ausbildung abbrechen: Ja oder nein?

Viele Azubis merken bereits nach ein paar Monaten, dass ihnen die gewählte Ausbildung nicht zusagt. Doch wie ratsam ist es, die Ausbildung deshalb sofort abzurechen? Wir geben Tipps für die Entscheidung.

Trotz Praktika stellen viele Jugendliche am Beginn der Lehre fest, dass der Beruf ganz anders ist, als sie es erwartet haben. Häufig stimmen die Vorstellungen nicht mit der Realität überein. Oder die Azubis begreifen erst jetzt, was Arbeitsbedingungen wie Schicht- oder Wochenendarbeit tatsächlich bedeuten. Zum Beispiel müssen Friseurlehrlinge auch am Samstag arbeiten. Oder Azubis am Bau merken im Herbst, wie anstrengend es ist, bei jedem Wetter draußen zu arbeiten. Was soll ein Azubi in einem solchen Fall tun: die Ausbildung ganz abbrechen oder nur den Betrieb wechseln? Die richtige Wahl zu treffen, ist nicht leicht. Wir zeigen, welche Punkte beachtet werden sollten.

Ausbildung abbrechen oder Ausbildungsbetrieb wechseln?

Wichtig ist es, zwischen den Begriffen "vorzeitige Vertragsauflösung" und "Ausbildungsabbruch" zu unterscheiden. Bei vorzeitigen Vertragsauflösungen handelt es sich um Verträge, die vor Ablauf der im Ausbildungsvertrag genannten Ausbildungszeit beendet wurden. Dabei kann es sich aber auch um einen Wechsel des Ausbildungsberufes oder des Ausbildungsbetriebes handeln. In diesem Fall würde der Azubi im dualen Ausbildungssystem bleiben.

Von einem richtigen Ausbildungsabbruch wird hingegen gesprochen, wenn ehemalige Azubis nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung keine neue Ausbildung mehr beginnen oder die Abschlussprüfung nicht bestanden haben. Die Ausbildung wird somit ohne einen Berufsabschluss beendet. Nach Alexandra Uhly, Expertin beim Berufsinstitut für Berufsbildung, betrifft das etwa die Hälfte der Vertragsauflösungen. Die andere Hälfte der Azubis, die einen Vertrag vorzeitig gelöst haben, schließt wieder einen neuen Ausbildungsvertrag ab.

Wie viele Azubis brechen ihre Ausbildung ab?

Die Auszubildendendaten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigen, dass 2015 bundesweit insgesamt 142.275Ausbildungsverträge vor Ablauf der im Ausbildungsvertrag genannten Ausbildungszeit wieder aufgelöst wurden. Betrachtet man den Zeitraum zwischen Beginn des Ausbildungsvertrages und der anschließenden Auflösung, so fällt auf, dass fast zwei Drittel der Verträge bereits innerhalb des ersten Lehrjahres aufgelöst wurden. Etwa 34 Prozent aller Verträge wurden sogar noch in der Probezeit aufgelöst.

Insgesamt haben im Handwerk 2015 knapp 52.000 Azubis ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst. Dabei fielen die Lösungsquoten in den neuen Bundesländern höher aus als in den alten Bundesländern. Eine etwa ähnlich hohe Lösungsquote ergab sich für Frauen und Männer.

Eine klare Rangliste ergibt sich auch nach dem Schulabschluss der Azubis: Je niedriger der Schulabschluss, desto höher fällt die Lösungsquote aus. Während 38 Prozent der Lehrverträge mit Auszubildenden ohne Hauptschulabschluss aufgelöst werden, sind es bei den Azubis mit Abitur nur 14 Prozent.

Handwerk: Die meisten Verträge werden bei den Friseuren aufgelöst

Besonders hoch war die Vertragslösungsquote 2015 im Handwerk gemessen an den Neuabschlüssen bei den Friseuren (49 Prozent der Neuabschlüsse), bei den Gebäudereinigern (48 Prozent) und bei den Bodenlegern (47 Prozent). Eine deutliche geringe Quote an Vertragslösungen gibt es beispielsweise bei den Azubis zum Industriekaufmann (12 Prozent) - siehe Tabelle unten.

Die Ausbildung nicht ohne Plan B abbrechen

Wer mit seiner Ausbildung nicht zufrieden ist, sollte prinzipiell nicht ohne Plan B abbrechen, rät Jürgen Wursthorn, Experte für Ausbildung bei der Bundesagentur für Arbeit. Oft ist die Kündigung eine Kurzschlussreaktion. Viele überlegen nicht lange, bevor sie ihren Vertrag auflösen. Doch die Gefahr ist groß, dass die Jugendlichen dann erstmal keine Alternativen haben. Viele bleiben längere Zeit zu Hause und machen nichts. Die Lücke im Lebenslauf, die dadurch entsteht, kann für weitere Bewerbungen ein Problem darstellen.

Hat ein Jugendlicher bei der Wahl des Ausbildungsberufs sich trotz einer gründlichen Berufsorientierung vertan und bricht ab, um etwas anderes zu machen, ist das für viele Arbeitgeber kein Problem. "Viele gestehen das den Jugendlichen zu", sagt Wursthorn. Weniger Verständnis haben Arbeitgeber jedoch, wenn Azubis ohne einen Plan B kündigen. Viele Personaler sehen es kritisch, wenn der Eindruck entsteht, dass Jugendliche leichtfertig hingeschmissen haben, weil sie keine Lust mehr haben.

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Jugendliche sollten sich bei ihrem Plan B sicher sein, dass sie ihn bis zum Ende durchziehen. Wer zwei- oder dreimal eine Ausbildung abgebrochen hat, findet nur schwer einen neuen Arbeitgeber, weiß Wursthorn. Diese Situation sollten Jugendliche auf jeden Fall vermeiden.

Wer seine Ausbildung nicht prinzipiell abbrechen will, sondern mit seinem aktuellen Ausbilder unzufrieden ist, sollte sich nach Möglichkeit zuerst in einem neuen Betrieb bewerben und dann den alten Vertrag auflösen. Denn Bewerber mit ungekündigtem Ausbildungsvertrag zeigen, dass sie nicht nur an einem neuen Ausbildungsplatz interessiert sind, weil sie vom alten Ausbildungsbetrieb vor die Tür gesetzt worden sind. Dies gilt insbesondere, wenn der Azubi schon im dritten Lehrjahr ist.

WIE BEWERBE ICH MICH RICHTIG?

Ausbildung abbrechen: Wer kann helfen? 

Ist sich ein Azubi bei einer Vertragsauflösung noch unsicher , sollte er sich mit den Ausbildungsberatern der Handwerkskammer oder mit den Ansprechpartnern bei der Arbeitsagentur in Verbindung setzen. Die Arbeitsagenturen bieten zudem sogenannte ausbildungsbegleitende Hilfen an. Diese reichen vom "Stützunterricht" zum Nachholen des Berufsschulstoffs über praktische Trainingseinheiten bis hin zum Coaching zur Bewältigung von Problemen im Ausbildungsbetrieb.

Mit Ausbilder über Probleme sprechen

In vielen Fällen hilft es auch, wenn sich der Jugendliche, der Ausbildungsbetrieb und ein externer Berater  von der Arbeitsagentur oder den Kammern zusammensetzen. "In circa 50 Prozent der Fälle verhindert so ein Gespräch den Abbruch", schätzt Wursthorn. Bei einem Gespräch können Missverständnisse ausgeräumt werden. Viele Jugendliche wünschen sich in den ersten Monaten selbstständige, anspruchsvolle Aufgaben. Mancher ist dann enttäuscht, wenn er zunächst Hilfstätigkeiten wie Kopieren übernehmen soll. Viele Jugendliche sind schon beruhigt, wenn sie wissen, dass die interessanteren Aufgaben später kommen – das muss aber im Gespräch vermittelt werden.

Ausbildung abbrechen: Diese Fristen gelten

Sollte sich ein Azubi entscheiden, die Ausbildung endgültig abzurechen, müssen Fristen beachtet werden. Eine vorzeitige Vertragsauflösung ist in der Regel nur durch einen Aufhebungsvertrag in beidseitigem Einvernehmen oder durch eine Kündigung möglich.

Während der Probezeit kündigen

Jeder Azubi hat eine Probezeit von maximal vier Monaten. Nach §22 des Berufsbildungsgesetzes kann ein Ausbildungsverhältnis während der Probezeit von beiden Seiten jederzeit und ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden.

Nach der Probezeit kündigen

Nach der Probezeit ist eine ordentliche Kündigung nur noch mit Angabe von Gründen möglich. Azubis können mit einer Frist von vier Wochen aus folgenden Gründen kündigen: Wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder wenn sie sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen wollen.

Kündigung durch den Ausbilder

Will der Ausbildungsbetrieb den Vertrag nach der Probezeit kündigen, muss der Ausbilder dafür einen "wichtigen Grund" angeben, wie beispielsweise Diebstahl. Bei einer Kündigung durch den Ausbilder nach der Probezeit, kann der Azubi innerhalb von drei Wochen Widerspruch gegen die fristlose Kündigung einlegen und damit eventuell eine Wiedereinstellung erreichen.

DIESE KÜNDIGUNGSFRISTEN GIBT ES

DAS GILT BEIM BEFRISTETEN ARBEITSVERTRAG

Diese Unterlagen sollten Azubis beim alten Betrieb einfordern

Wenn der Azubi seine Kündigung bereits eingereicht hat, gibt es noch verschiedene Punkte, die erledigt werden sollten:

  • Der Azubi hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis: Es ist wichtig, dass das Zeugnis einigermaßen gut ausfällt, weil der Azubi dann trotz der abgebrochenen Lehre bessere Chancen bei einer Neubewerbung hat. Was hinter den Floskeln steckt.
  • Die bei Ausbildungsbeginn abgegebenen Arbeitspapiere müssen dem Azubi wieder ausgehändigt werden, wie beispielsweise die Lohnsteuerkarte.
  • Der Azubi hat ein Recht auf Weiterzahlung der Vergütung bis zum letzten Arbeitstag und Auszahlung des Resturlaubs sowie der Überstunden .

RECHTE UND PFLICHTEN VON AZUBIS

Nach dem Ausbildungsabbruch: Behörden informieren

Wenn der Azubi seinen Ausbildungsplatz wechseln möchte, sollte er sich bei der Bundesagentur für Arbeit umgehend arbeitslos melden. Diese Meldung ist beispielsweise telefonisch über die bundesweite Servicenummer 0800 4 5555 00 möglich. Ob der Azubi dann Arbeitslosengeld bekommt, hängt von mehreren Bedingungen ab. Der Anspruch entsteht in der Regel erst, wenn der Azubi mindestens zwölf Monate Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hat. Wenn der Azubi seine Ausbildung selbst abgebrochen hat, kann es außerdem sein, dass ihm eine dreimonatige Sperre droht. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Azubi ein Verschulden am Verlust der Lehrstelle trifft.

Wenn sich der Azubi arbeitslos gemeldet hat und Arbeitslosengeld erhält, ist bei der Krankenversicherung keine Änderung nötig. Das gilt jedoch nicht, falls der Azubi kein Arbeitslosengeld bekommt. Dann muss die Krankenkasse informiert werden. Eventuell ist es möglich, wieder in die Familienversicherung der Eltern einzutreten. jb/aro

SOZIALVERSICHERUNG FÜR AZUBIS

Vorzeitige Vertragslösungen in dualen Ausbildungsberufen des Handwerks* (2015)

Ausbildungsberuf (ggf. inklusive Vorgänger) Lösungsquote in Prozent Vorzeitige Vertragslösungen Begonnene Ausbildungsverträge
Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice (HwEx) 48,8 24 51
Friseur/-in (Hw) 48,6 6.450 13.062
Gebäudereiniger/-in (Hw) 48,0 645 1.278
Bodenleger/-in (HwEx) 45,6 102 237
Textilreiniger/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 44,5 33 72
Bauten- und Objektbeschichter/-in (Hw) 43,9 405 867
Kosmetiker/-in (HwEx) 43,8 99 219
Parkettleger/-in (Hw) 43,5 129 312
Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 43,4 3.990 8.589
Gerüstbauer/-in (Hw) 43,1 177 372
Dachdecker/-in (alle FR - Hw) 41,7 1.482 3.426
Maler/-in und Lackierer/-in (alle FR - Hw) 41,3 3.282 7.629
Fachlagerist/-in (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 40,6 27 66
Bäcker/-in (Hw) 40,2 1.323 3.147
Oberflächenbeschichter (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 39,4 27 57
Klempner/-in (Hw) 39,1 177 450
Fahrzeuglackierer/-in (Hw) 38,2 918 2.394
Konditor/-in (Hw) 38,0 864 2.391
Zweiradmechatroniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 37,9 249 726
Änderungsschneider/-in (Hw) 37,7 39 90
Fleischer/-in (Hw) 37,6 606 1.527
Metallbauer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 36,2 2.391 6.279
Hochbaufacharbeiter/-in (Hw) 35,2 333 903
Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 34,7 4.143 12.135
Baugeräteführer/-in (HwEx) 34,6 33 108
Maschinen- und Anlagenführer/-in (HwEx) 33,5 24 72
Elektroniker/-in (alle FR - Hw) (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 33,2 4.290 13.476
Schilder- und Lichtreklamehersteller/-in (Hw) 33,2 129 402
Mechaniker/-in für Reifen- und Vulkanisationstechnik (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 32,9 39 111
Glaser/-in (alle FR - Hw) 32,4 177 504
Zahntechniker/-in (Hw) 32,3 672 2.079
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in (Hw) 32,2 333 1.071
Buchbinder/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 32,2 21 60
Raumausstatter/-in (Hw/Ex) 32,1 255 789
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 31,6 432 1.434
Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 31,5 39 123
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 31,4 63 192
Fotograf/-in (Hw) 31,2 216 687
Stuckateur/-in (Hw) 31,1 183 555
Konstruktionsmechaniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 30,9 21 87
Ausbaufacharbeiter/-in (Hw) 30,8 168 513
Fahrradmonteur/-in (Hw) 30,5 30 108
Ofen- und Luftheizungsbauer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 30,5 42 132
Beton- und Stahlbetonbauer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 30,4 144 465
Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik (ggf. mit Vorgänger) (Hw/HwEx) 30,3 105 354
Tiefbaufacharbeiter/-in (Hw) 30,1 135 468
Bootsbauer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 29,9 48 168
Mechatroniker/-in für Kältetechnik (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 29,8 369 1.293
Zerspanungsmechaniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 29,6 132 474
Bestattungsfachkraft (Hw) 29,1 54 204
Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 28,3 1.335 4.662
Steinmetz/-in und Steinbildhauer/-in (alle FR - Hw) 28,1 111 357
Fachkraft für Lagerlogistik (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 27,5 66 213
Technische/-r Systemplaner/-in (alle FR - HwEx) 27,4 69 258
Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw/HwEx) 27,4 5.532 20.703
Elektroniker/-in für Betriebstechnik (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 27,2 15 60
Mediengestalter/-in Digital und Print (ggf. mit Vorgänger) (Hw/HwEx) 27,0 18 57
Tischler/-in (Hw) 26,9 2.220 8.280
Augenoptiker/-in (Hw) 26,8 705 2.811
Goldschmied/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 26,3 63 207
Maurer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 26,1 1.008 3.729
Trockenbaumonteur/-in (HwEx) 25,9 27 99
Hörgeräteakustiker/-in (Hw) 25,8 312 1.410
Straßenbauer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 25,4 285 1.086
Maßschneider/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 24,9 87 342
Automobilkaufmann/-kauffrau (HwEx) 24,7 285 1.227
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw/HwEx) 24,6 27 99
Orthopädieschuhmacher/-in (Hw) 24,4 87 378
Informationselektroniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 23,7 150 597
Sattler/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw/HwEx) 23,6 36 171
Technische/-r Modellbauer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 22,7 39 165
Schneidwerkzeugmechaniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw/Ex) 22,0 12 57
Behälter- und Apparatebauer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 20,8 12 57
Chirurgiemechaniker/-in (Hw) 20,6 12 51
Bauzeichner/-in (HwEx) 20,5 15 99
Uhrmacher/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 20,2 12 66
Mechatroniker/-in (HwEx) 19,9 39 219
Schornsteinfeger/-in (Hw) 19,6 174 831
Feinwerkmechaniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw/HwEx) 19,3 555 2.826
Orthopädietechnik-Mechaniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 19,0 105 582
Technische/-r Produktdesigner/-in (ggf. mit Vorgänger) (HwEx) 18,2 21 111
Systemelektroniker/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 18,1 18 99
Zimmerer/-in (ggf. mit Vorgänger) (Hw) 17,5 645 3.798
Polster- und Dekorationsnäher/-in (Hw) 17,1 9 51
Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in (ggf.mit Vorgänger) (Hw) 16,6 390 2.370
Industriekaufmann/-kauffrau (HwEx) 12,3 12 99
Brauer/-in und Mälzer/-in (Hw) 9,5 9 81

Quelle: "Datenbank Auszubildende" des Bundesinstituts für Berufsbildung auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Erhebung zum 31. Dezember), Berichtsjahre 2012 bis 2015 (für Bremen mussten für das Berichtsjahr 2015 die Vorjahreswerte verwendet werden, da keine Datenmeldung erfolgte). Absolutwerte aus Datenschutzgründen jeweils auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Berechnungen des Bundesinstituts für Berufsbildung.

* Duale Ausbildungsberufe (BBiG/HwO) mit mindestens 50 begonnenen Ausbildungsverträgen im Berichtsjahr (wenn noch Ausbildungsverträge aus Vorgängerberufen bzw. Vorgängerordnungen gemeldet werden, sind diese jeweils mit einbezogen); ohne duale Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung.

FR: Rachrichtung

Hw: Handwerksberuf

HwEX: Beruf des Zuständigkeitsbereichs Industrie und Handel im Handwerk ausgebildet.

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