Das DIW hatte vor gut zwei Wochen seine Angaben zur Kinderarmut in Deutschland korrigiert Von der Leyen: Fragwürdigkeit der DIW-Zahlen war bekannt

Die Bundesregierung wusste Arbeitsministerin Ursula von der Leyen zufolge, dass kürzlich korrigierte Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Kinderarmut problematisch waren. Nie habe die Regierung sich alleine auf Daten des DIW gestützt, sagte die CDU-Politikerin und frühere Familienministerin der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". › mehr

Hundt: In diesem Jahr sogar ein Wachstum von drei Prozent möglich Arbeitgeber erwarten dauerhaften Aufschwung

Deutschland steht nach Einschätzung von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt vor einem dauerhaften Aufschwung. "Aus heutiger Sicht spricht vieles dafür, dass Deutschland auch im nächsten Jahr ein Wachstum von erneut um die zweieinhalb Prozent erreichen kann", sagte Hundt der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe). In diesem Jahr dürften es sogar drei Prozent sein. › mehr

Aber Mahnung aus der CSU zu besseren Umgangsformen - Merkel beeindruckt vom Kloster Seehofers Gemüt nach Andechser Klausur "sehr sonnig"

CSU-Chef Horst Seehofer gab sich sehr zufrieden, als er am Samstag die Bilanz der Klausur seines Parteivorstands im oberbayerischen Kloster Andechs zog. "Mein Gemüt ist jetzt nach zwei anstrengenden Tagen so wie das Wetter - also sehr sonnig", versicherte der bayerische Ministerpräsident. Die CSU habe gezeigt, "dass wir eine sehr diskussionsfreudige Partei geworden sind". › mehr
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Kurth: "Die Netzbetreiber sind vorbereitet und steuern gegen" Präsident der Netzagentur: Lage noch beherrschbar

Wegen Wartungsarbeiten werden am Wochenende weitere Kernkraftwerke abgeschaltet, nur noch 4 der 17 Meiler liefern dann Strom. Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, sieht dennoch keinen drohenden Blackout. "Die Lage ist kritisch, aber noch beherrschbar", sagte Kurth der "Passauer Neuen Presse" (Samstagausgabe). › mehr

"Ein Slogan allein macht es aber auch nicht" Möglicher Werbespruch für die Bundeswehr: "Wir.Dienen.Deutschland."

Das Verteidigungsministerium will junge Menschen mit einem Werbespruch in die Bundeswehr locken. Ein Arbeitstitel laute "Wir.Dienen.Deutschland", sagte Minister Thomas de Maizière (CDU) der "Welt am Sonntag". Man solle im positiven Sinne über die Wörter "stolpern". "Wir" stehe für Kameradschaft, "Dienen" für den Dienstgedanken und "Deutschland" für den Patriotismus. › mehr

SPD-Fraktionschef: Der nächste IWF-Chef muss aus Europa kommen Steinmeier vermisst Merkels Einsatz für deutschen IWF-Kandidaten

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier hat in der Debatte über den künftigen IWF-Vorsitz die Bundeskanzlerin kritisiert. "Es ist bemerkenswert, dass es Angela Merkel offenbar überhaupt nicht mehr in den Sinn kommt, einen deutschen Kandidaten ins Spiel zu bringen", sagte Steinmeier in einem am Samstag veröffentlichten Gespräch mit "Spiegel Online". › mehr

In vielen Ländern wird eine Abstimmung über Atomkraft verhindert ödp plant europaweite Volksabstimmung zu Atomausstieg

Die kleine Öko-Partei ödp will eine europaweite Volksabstimmung über den Atomausstieg initiieren. Beim ödp-Bundesparteitag im fränkischen Veitshöchheim kündigte Parteichef Sebastian Frankenberger am Samstag an, das im Vertrag von Lissabon neu geschaffene Instrument der europäischen Bürgerinitiative (EBI) nutzen zu wollen. › mehr

Huber: "Ich bin mehr für Realismus" Früherer CSU-Chef Huber "skeptisch" bei Datum für Atomausstieg

Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber ist "skeptisch", dass der Atomausstieg wie von seiner Parteispitze geplant bis spätestens 2022 umgesetzt werden kann. Huber sagte am Samstag der Nachrichtenagentur dapd am Rande der Klausur des CSU-Vorstands in Andechs, es habe am Vorabend eine "sehr kontroverse Diskussion" über das neue Energiekonzept der Partei gegeben. › mehr