Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber ist "skeptisch", dass der Atomausstieg wie von seiner Parteispitze geplant bis spätestens 2022 umgesetzt werden kann. Huber sagte am Samstag der Nachrichtenagentur dapd am Rande der Klausur des CSU-Vorstands in Andechs, es habe am Vorabend eine "sehr kontroverse Diskussion" über das neue Energiekonzept der Partei gegeben.
Früherer CSU-Chef Huber "skeptisch" bei Datum für Atomausstieg
Andechs (dapd). Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber ist "skeptisch", dass der Atomausstieg wie von seiner Parteispitze geplant bis spätestens 2022 umgesetzt werden kann. Huber sagte am Samstag der Nachrichtenagentur dapd am Rande der Klausur des CSU-Vorstands in Andechs, es habe am Vorabend eine "sehr kontroverse Diskussion" über das neue Energiekonzept der Partei gegeben. Der jetzige Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im bayerischen Landtag fügte hinzu: "Viele haben gesagt, man muss sich ehrgeizige Ziele setzen. Ich bin da mehr für Realismus."
Der CSU-Vorstand hatte am späten Freitagabend bei sechs Enthaltungen das Energiekonzept der Partei beschlossen. Es sieht einen Atomausstieg in Bayern spätestens bis zum Jahr 2022 vor. Außerdem soll es eine regelmäßige Überprüfung des Verlaufs der Energiewende geben.
dapd
