Marketing aktuell: Facebook, Twitter & Co. Social Media: Elf aktuelle Marketing-Trends

Über soziale Netzwerke können Handwerksbetriebe auch ohne großes Budget etwas für die Bekanntheit und das Image des Unternehmens tun. Doch die Netzwerke entwickeln sich ständig weiter. Elf Trends im Überblick.

Handwerksunternehmer können über Blogs ihr Fachwissen weitergeben und etwas für das Markenimage tun. - © Foto: kraphix - Fotolia.com

Auf Facebook, Twitter und Co. können kleine Betriebe aus dem Handwerk auf Augenhöhe mit Großkonzernen auftreten, wenn sie Zeit und Muße in das Projekt Social-Media-Marketing investieren. Doch was heute in sozialen Netzwerken trendig ist, kann morgen schon wieder Schnee von gestern sein. Die Marketingexpertin Stephanie Frasco hat elf wesentliche Entwicklungen im Social-Media-Bereich für 2014 au sgemacht. Darauf sollten Sie sich einstellen:

1. Mobile Optimierung wird Standard
Die Verkaufszahlen von Smartphones und Tablet-PCs boomen weiter. Das hat zur Folge, dass Informationen immer häufiger über mobile Endgeräte abgerufen werden und auch Einkäufe über die kleinen Computer getätigt werden. Besteht allerdings keine mobile Optimierung der Webseite eines Unternehmens, können potenzielle Kunden durch lange Ladezeiten und schlechte Lesbarkeit schnell abgeschreckt werden. Daher sollen auch Kleinunternehmer ernsthaft über eine Investition in diesem Bereich nachdenken. Besonders dann, wenn Sie planen ihre Produkte und Dienstleistungen auch über das Internet anzubieten.

2. Nischen-Netzwerke gewinnen an Bedeutung
Neben den großen Namen Facebook, Twitter und Google+ gibt es eine wachsende Zahl von sozialen Netzwerken, die sich auf bestimmte Fachthemen spezialisieren. Da hier definierte Zielgruppen eines Handwerksunternehmers genauer erreicht werden können, verzeichnen diese Seiten 2014 Zuwächse. Auch Werbeanzeigen lassen sich hier günstiger platzieren.

3. Blogs ermöglichen Geschäftszuwächse
Handwerker verfügen über jede Menge Fachwissen auf ihrem Gebiet. Warum also dieses Wissen nicht in Form eines Blogs im Internet weitergeben? Daraus können neue Kontakte geknüpft und Geschäfte angebahnt werden. Zudem steigert ein Blog die Bekanntheit eines Betriebs.

4. Spam ist überall unerwünscht
Nutzer sozialer Netzwerke wünschen sich fundierte Informationen und einen dialogorientierten Austausch mit Betrieben. Plumpe Werbesprüche ohne eine inhaltliche Verankerung fallen dagegen nur negativ auf. Sie sind für Betriebe zunehmend geschäftsschädigend.

5. Google Plus wächst kräftig
Google hat sein soziales Netzwerk Google Plus erst relativ spät gestartet. Inzwischen hat sich die Seite aber als echte Alternative zu Facebook etabliert und bietet einige Vorzüge gegenüber dem Branchenführer. Mit der Innovationskraft von Google im Rücken könnte das Netzwerk in den nächsten Jahren seine Mitgliederzahlen stark ausbauen und Facebook einige Kunden abwerben.

6. Triggered E-Mails auf dem Vormarsch

Automatisierte und individualisierte E-Mail-Zusendungen gewinnen an Bedeutung. Tritt ein bestimmter Geschäftsvorfall auf oder entspricht ein Kundenmerkmal in der Datenbank einem vorher definierten Wert, löst die Technik im Hintergrund automatisch den Versand aus. Die Inhalte der E-Mail werden anhand der hinterlegten Kundendaten vor dem Versenden individualisiert.

7. Mund-zu-Mund-Propaganda bleibt wichtig
Viele Nutzer in sozialen Netzwerken vertrauen lieber auf die Aussagen eines bestehenden Unternehmenskunden, wenn sie über den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung nachdenken. Deshalb sollten Betriebe die Zufriedenheit ihrer besten Kunden sicherstellen. Sie sind das wertvollste Marketinginstrument eines Unternehmens.

8. Bildzentrierte Netzwerke legen zu
Bilder sagen mehr als Worte. Das gilt besonders in sozialen Netzwerken. Ein Bild lässt sich viel schneller veröffentlichen als eine Nachricht verfassen und ist mindestens genauso aussagekräftig. Davon könnten Dienste wie Instagram und Pinterest zunehmend profitieren.

9. Videonutzung steigt
Videos sind für Betriebe eine hervorragende Möglichkeit, um eine Marke oder ein Produkt zu emotionalisieren. Ein gut gemachtes Video ist schnell verständlich und bleibt lange im Kopf des Nutzers haften. Deshalb lohnt es sich in diesem Bereich verstärkt zu investieren.

10. Teilen wird noch wichtiger
Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken gewinnt 2014 weiter an Bedeutung. Handwerksbetriebe, die es schaffen mit ihren Inhalten zum Gesprächsthema zu werden, können rasche Zuwächse bei der Bekanntheit ihrer Marke erwarten.

11. Mehrwert wird wichtiger
Der Anspruch an Betriebe in sozialen Netzwerken steigt. Nur wer ein Angebot bietet, dass sich von Wettbewerbern klar unterscheidet und für etwas Besonderes steht, kann auf lange Sicht erfolgreich sein. sg