"Nicht die Sudetendeutschen sind unbelehrbar, sondern der tschechische Präsident ist es selbst" Steinbach weist Kritik von Klaus an Sudetendeutschen zurück

Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, hat die Vorwürfe des tschechischen Präsidenten Václav Klaus an die Sudetendeutschen zurückgewiesen. "Nicht die Sudetendeutschen sind unbelehrbar, sondern der tschechische Präsident ist es selbst", sagte Steinbach der Nachrichtenagentur dapd am Sonntag in Berlin. › mehr

Weidmann mahnt zur Sanierung der öffentlichen Haushalte Bundesbankpräsident stellt sich gegen Steuersenkungen

Bundesbankpräsident Jens Weidmann lehnt eine Steuersenkung in Deutschland ab, obwohl das staatliche Defizit 2011 weitaus geringer ausfallen wird als erwartet: "Angesichts eines Schuldenstandes von rund zwei Billionen Euro, einer weiterhin hohen Neuverschuldung und absehbaren Belastungen aufgrund einer alternden Bevölkerung sollte ein zügiger Defizitabbau Vorrang haben", sagte Weidmann. › mehr

Tschechiens Staatsoberhaupt kritisiert den Zeitpunkt der Forderung nach einer Entschuldigung Präsident Klaus empört über Unbelehrbarkeit der Sudetendeutschen

Tschechiens Präsident Václav Klaus hat empört auf die neuerliche Forderung der Sudetendeutschen nach Worten des Bedauerns für die Vertreibung reagiert. Ausgerechnet kurz nach dem Jahrestag der grauenhaften Tragödie von Lidice eine Entschuldigung zu verlangen, sei Ausdruck von außerordentlicher Gefühllosigkeit und Unbelehrbarkeit, teilte Klaus am Samstag in Prag mit. › mehr
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Driftmann sorgt sich unter anderem auch wegen der demografischen Entwicklung DIHK-Präsident dringt auf erleichterte Zuwanderung von Fachkräften

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) dringt auf eine Lockerung der Zuwanderungsregelungen für Fachkräfte aus dem Ausland. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte der Nachrichtenagentur dapd, die seit Mai geltende Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus osteuropäischen EU-Staaten habe bislang keine "messbaren Konsequenzen" für die Bundesrepublik. › mehr

Schon drei Jahre in Folge Verluste - Schlecker-Sohn kündigt neue Firmenkultur an Schlecker schließt bis zu 800 Filialen

Die größte deutsche Drogeriemarktkette Schlecker wird im Rahmen des Konzernumbaus an die zehn Prozent seiner mehr als 8.000 Filialen in Deutschland schließen. "Es werden wohl noch 500 bis 800 sein", sagte Lars Schlecker, der Sohn des Firmengründers Anton Schlecker, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Das erfordere die Restrukturierung des Unternehmens. › mehr

Bei Bundestagswahlen hätte die Regierungskoalition derzeit unverändert bei weitem keine Mehrheit Umfrage: FDP fällt wieder unter die Fünf-Prozent-Hürde

Die FDP verliert bei den Wählern wieder an Zustimmung. Im aktuellen Sonntagstrend der "Bild am Sonntag" kommen die Freidemokraten nur auf 4 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Damit würden sie bei Bundestagswahlen an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. › mehr

Grünen-Spitzenpolitiker sehen Weg für neue Koalitionen geebnet - Krisenstimmung in bei Schwarz-Gelb Atomausstieg lässt Grüne auf Union zugehen

Der geplante Atomausstieg der Bundesregierung lässt die Grünen über Koalitionen mit der Union nachdenken. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte im "Tagesspiegel am Sonntag": "Die Verlängerung der Laufzeiten hat unüberbrückbare Gräben aufgerissen, die werden nun wieder eingeebnet." › mehr

Der Bundesaußenminister plädiert für eine klare Reaktion des Weltsicherheitsrats Westerwelle fordert Ende des Armee-Einsatzes im Norden Syriens

Bundesaußenminister Guido Westerwelle fordert angesichts der Eskalation in Syrien eine klare Reaktion des Weltsicherheitsrats. Der FDP-Politiker verurteilte am Sonntag in Berlin das massive Vorgehen syrischer Truppen gegen Regimegegner im Norden des Landes. "Durch die Gewalt und den Einsatz schwerer Waffen droht eine humanitäre Krise", sagte er. › mehr

Schavan kündigt Ende des dreigliedrigen Systems an - Bayern hält an Hauptschule fest Union uneins über Zukunft der Hauptschule

In der Union gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Zukunft der Hauptschule. Während die CDU für die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen eintritt, will die CSU am dreigliedrigen Schulsystem festhalten. Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sagte der Nachrichtenagentur dapd, aus seiner Sicht sei die "Auflösung einer Kernschulart nicht der richtige Weg". › mehr