"Die Menschen fragen sich, wofür CDU und CSU noch stehen" CSU-Politiker Weber kritisiert Kurs der Union

Der Chef der CSU-Grundsatzkommission, Manfred Weber, wirft der Unions-Spitze Beliebkeit vor. "Die Menschen fragen sich, wofür CDU und CSU noch stehen. Dabei wäre gerade in stürmischen Zeiten Orientierung für die Menschen besonders wichtig", sagte Weber der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). › mehr

Zollitsch erwartet eine gute Stimmung bei der Papstreise Zollitsch fordert Präsenz bei Papst-Rede im Bundestag

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, verlangt von den Bundestagsabgeordneten Anwesenheit bei der Rede von Papst Benedikt XVI. im Reichstagsgebäude. "Die demokratische Grundeinstellung unserer Abgeordneten wird sich an deren Präsenz im Bundestag während der Rede zeigen", sagte der Freiburger Erzbischof dem Nachrichtenmagazin "Focus". › mehr

Stromkonzerne sagen Milliardenkosten für Industrie voraus Sorge um hohe Kosten durch Energiewende

Politiker und Konzerne warnen vor möglichen hohen Kosten des Atomausstiegs. Die großen Energieversorger sagen vor allem für die Industrie deutlich höhere Stromkosten voraus. Umweltminister Norbert Röttgen mahnte, eine kostenlose Energiewende gebe es nicht. Sachsen-Anhalts neuer Ministerpräsident Reiner Haseloff hält die Kostendebatte hingegen für unsinnig. › mehr
- Anzeige -

Konzernchef Teyssen: Vorgezogenes AKW-Abschalten geht nicht ohne faire Kompensation E.ON will sich die Energiewende bezahlen lassen

Deutschlands größter Energieversorger E.ON will sich die Energiewende bezahlen lassen. Konzernchef Johannes Teyssen sagte dem "Energie Informationsdienst": "Ein vorgezogenes Abschalten (von Atomkraftwerken, Red.) geht nicht ohne Beseitigung aller im letzten Jahr eingeführten neuen Lasten und ohne faire Kompensation zusätzlicher Sonderlasten." › mehr

Rahmenvertrag über mehr als sechs Milliarden Euro Bahn-Aufsichtsrat billigt Rekordauftrag an Siemens für neue Fernzüge

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat den Rekordauftrag an Siemens für neue Fernverkehrszüge gebilligt. Damit gibt der Staatskonzern bis 2030 mindestens 6,066 Milliarden Euro für bis zu 300 neue "ICx"-Züge aus. Nach Angaben der Bahn vom Donnerstag nach der Sitzung des Aufsichtsgremiums in Frankfurt am Main ist es die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. › mehr

Ex-Bundesbanker entgeht erneut drohendem Parteiausschluss SPD und Sarrazin vertragen sich wieder

Die Kontraste sind groß: Da ist das trutzige Rathaus Wilmersdorf, in dem die SPD den Ausschluss des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin beschließen will. Ein Bau aus der Nazi-Zeit. Und davor ein Multi-Kulti-Wochenmarkt mit kleinen, bunten Ständen. › mehr

Graumann: Gesellschaft darf sich an Neonazi-Aktionen zum 1. Mai nicht gewöhnen Zentralrat der Juden dringt auf NPD-Verbot

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, dringt anlässlich der erwarteten Neonazi-Aktionen zum 1. Mai auf ein Verbot der NPD. Graumann warnte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd, die rechtsextreme Szene in Deutschland gewinne "mehr und mehr politische Akzeptanz". Ein neues Verbotsverfahren sei längst überfällig. › mehr

Energieexperte: Anstieg des Strompreises um 1 bis 2 Cent je Kilowattstunde zu erwarten Verbraucherschützer erwarten nur moderat steigende Energiepreise

Die Kosten der Energiewende werden sich nach Einschätzung des Bundesverbands der Verbraucherzentralen in Grenzen halten. Für den Netzausbau und die Umlage für erneuerbare Energien sei bis 2020 ein Anstieg des Strompreises um 1 bis 2 Cent je Kilowattstunde zu erwarten, sagte Energieexperte Holger Krawinkel der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. › mehr

CSU-Chef: Es wird keine Steuererhöhungen geben Seehofer will Atomausstieg bis 2020

CSU-Chef Horst Seehofer befürwortet einen Atomausstieg bis 2020. "Ich glaube, dass es möglich ist, bis Ende dieses Jahrzehnts den wesentlichen Teil des Umstiegs geschafft zu haben", sagte Seehofer dem "Spiegel". "Bis dahin können wir im Wesentlichen raus aus der Kernenergie." Der bayerische Ministerpräsident betonte, es werde in der Folge keine Steuererhöhungen geben. › mehr