"Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum integrierten Nutzfahrzeugkonzern" Volkswagen legt Übernahmeangebot für MAN vor

VW hat am Dienstag allen Aktionären des Lastwagen- und Maschinenbaukonzerns MAN sein Übernahmeangebot vorgelegt. Dieses Angebot sei "ein weiterer Schritt auf dem Weg zum integrierten Nutzfahrzeugkonzern aus MAN, Scania und Volkswagen", erklärte der Wolfsburger Autokonzern. › mehr

Industrie freut sich auf billiges EU-Patent "Meilenstein" für die deutsche Wettbewerbsfähigkeit

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat das geplante EU-Patent als Meilenstein für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen bezeichnet. Es sei erfreulich, dass das neue Schutzrecht ungefähr 80 Prozent weniger kosten werde als das Europäische Patent, sagte BDI-Vizepräsident Arend Oetker am Dienstag in Berlin. › mehr

Insgesamt 1.800 Jobs gehen verloren - Betriebsrat erreichte bessere Bedingungen Opel setzt sich in Bochum bei Personalabbau durch

Sanierungserfolg für Opel: Der Autobauer hat sich im Streit um den Abbau von 1.800 Arbeitsplätzen in seinem Werk Bochum nach monatelangen Verhandlungen gegen den Betriebsrat durchgesetzt. Werksleitung und Arbeitnehmervertretung einigten sich auf einen Restrukturierungsvertrag, wie beide Seiten am Dienstag in Bochum mitteilten. Allerdings musste Opel Zugeständnisse machen. › mehr
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Brüderle sieht die FDP nicht als Verlierer des Atombeschlusses "Nicht jeder Kompromiss ist sofort eine Niederlage"

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sieht seine Partei nicht als Verlierer der Koalitionsbeschlüsse zum Atomausstieg. "Wenn Sie in der Regierung Kompromisse machen, ist nicht jeder Kompromiss sofort eine Niederlage", sagte Brüderle am Montag im Bayerischen Rundfunk. "Was wir wollten, ist ein Korridor". Diese Ziel sei erreicht worden, da der Ausstieg in drei Stufen erfolge. › mehr

Nur zehn Prozent aller Züge fuhren planmäßig Streik legt Bahnverkehr in Portugal lahm

Ein Streik von Bahnmitarbeitern hat weite Teile des Zugverkehrs in Portugal lahmgelegt. Die meisten In- und Auslandsverbindungen fielen am Montag aus, wie die staatliche Eisenbahngesellschaft Comboios in Lissabon mitteilte. Nur zehn Prozent aller Züge fuhren planmäßig, nachdem Fahrkartenkontrolleure und -verkäufer in einen 24-stündigen Ausstand getreten waren. › mehr

Greenpeace kritisiert Koalitionsbeschluss als "absolut inakzeptabel" "Merkel hat ihr Wort gebrochen und nichts aus Fukushima gelernt"

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat einen Atomausstieg bis zum Jahr 2022 als "absolut inakzeptabel" kritisiert und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Wortbruch vorgeworfen. Der vom Koalitionsausschuss vereinbarte Ausstieg bis 2022 sei nicht der schnellstmögliche, den Merkel versprochen habe, erklärte Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer am Montag in Hamburg. › mehr

Schwarz-gelbe Koalition macht eigene Energiepolitik rückgängig - Streit über Reserve-AKW Atomausstieg bis 2022

Energiewende in Deutschland: Zweieinhalb Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Union und FDP die Abschaltung aller deutschen Kernkraftwerke bis 2022 beschlossen. Damit folgten sie im Wesentlichen der Ethik-Kommission, die ihre Empfehlungen für einen neuen Energiekonsens am Montag offiziell präsentierte. › mehr

Entscheidung in deutsch-tschechischem Streit: Firma darf weiter "Karlsbader Oblaten" verkaufen "Zweite Vertreibung" abgewendet

Ihre Heimat hat sie vor sechseinhalb Jahrzehnten verloren, ihr Lebenswerk aber scheint nun doch gerettet: Trotz vehementen Widerstands aus Tschechien darf die Familie der Sudetendeutschen Marlene Wetzel-Hackspacher wohl auch weiterhin ihre Waffelspezialität unter den Namen "Karlsbader Oblaten" verkaufen. › mehr