Ursprünglich habe die Münchner Staatsanwaltschaft eine Zahlung von 277 Millionen Euro gefordert Schmiergeldaffäre: Ferrostahl soll 177 Millionen Euro zahlen

Die Essener Handelsgesellschaft Ferrostaal soll 177 Millionen Euro Strafe für eine Schmiergeldaffäre zahlen. Das berichteten der "Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung" (Montagausgabe) übereinstimmend. Eine entsprechende Vereinbarung sei in der vergangenen Woche bei einem Gespräch zwischen Landgericht München, Staatsanwaltschaft und dem Unternehmen besprochen worden. › mehr

"Viele hoch qualifizierte Fachkräfte haben längst einen weiten Bogen um Deutschland gemacht" Rösler kritisiert späten Termin für Arbeitnehmerfreizügigkeit

Knapp zwei Monate nach Einführung der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit für EU-Bürger in Deutschland zieht Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ein ernüchterndes Fazit. Die seit Mai geltende Freizügigkeit habe für Deutschland bislang kaum Wirkung gezeigt, sagte Rösler dem "Hamburger Abendblatt" laut Vorabbericht. "Der Grund ist, dass wir die Grenzen zu spät geöffnet haben." › mehr

Boeing 787 landete in Berlin - Airberlin hat 18 Stück bestellt "Dreamliner" feiert Premiere in Deutschland

Seine Deutschland-Premiere hat das neue Boeing-Langstreckenflugzeug 787 "Dreamliner" am Wochenende in Berlin gefeiert. Am Samstag setzte es auf dem Flughafen Berlin-Tegel auf. Zur feierlichen Besichtigung gaben sich unter anderen Airberlin-Vorstandschef Joachim Hunold und Vertreter der Berliner Flughafen-Betreibergesellschaft die Ehre. › mehr
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"Dieser Steuerbauch muss weg" Gysi gegen Steuergeschenke

Auch der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, fordert eine Abschaffung der sogenannten kalten Progression beim Steuersatz. Allerdings will er sie durch einen höheren Spitzensteuersatz finanzieren, wie der Zeitschrift "Super Illu" in einem am Sonntag vorab veröffentlichten Interview sagte. "Steuergeschenke können wir uns nicht leisten", sagte er. › mehr

Bundesfinanzminister sieht Einigung Europas nicht in Gefahr - Bankenverband verhandelt mit Regierung Schäuble lehnt Staatsgarantie für private Griechenland-Hilfe ab

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lehnt eine Staatsgarantie für die Beteiligung des Privatsektors an der Griechenland-Rettung ab. "Die Situation Griechenlands beherrschbar zu machen und zu stabilisieren, liegt nun wirklich im allereigensten Interesse aller Investoren", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". Die Schuldenkrise Athens sei keine Gefahr für die Einigung Europas. › mehr

Alle müssten ihren Beitrag leisten Schäuble sieht Einigung Europas nicht in Gefahr

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält die europäische Einigung auch angesichts der Finanzkrise für nicht gefährdet. "Der Grundgedanke der europäischen Einigung ist so überzeugend und so erfolgreich, dass ich die Sorge, er könnte scheitern, nicht habe", sagte Schäuble der Zeitung "Bild am Sonntag" (Onlineausgabe). › mehr

Merkel Fehlverhalten in der Libyen-Frage vorgeworfen Rühe kritisiert Verteidigungsminister de Maizière

Der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe hat seinen Nachfolger Thomas de Maizière (beide CDU) wegen dessen Aussagen zum Libyen-Einsatz der NATO kritisiert. Ihn ärgere, "wenn der Verteidigungsminister die Verbündeten wegen Mangels an Munition kritisiert", sagte Rühe dem Magazin "Spiegel". › mehr

"Immer dafür und jetzt, wenn's ernst wird, kneifen" Rösler verlangt Zustimmung der Grünen zum Atomausstieg

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler appeliert an die Grünen, dem schwarz-gelben Atomausstieg zuzustimmen. "Die müssen jetzt Farbe bekennen", sagte Rösler dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht mit Blick auf den Sonderparteitag der Grünen an diesem Wochenende. Er warnte die Grünen davor, den Atomkurs der Bundesregierung abzulehnen. › mehr