"China fürchtet den arabischen Virus" Tibetinitiative fordert von Merkel Einsatz für festgenommene Mönche

Anlässlich des für Dienstag geplanten Empfangs des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Berlin hat die Tibet Initiative Deutschland die Bundesregierung dazu aufgefordert, sich für die Freilassung von 300 Mönchen einzusetzen.

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Tibetinitiative fordert von Merkel Einsatz für festgenommene Mönche

Berlin (dapd). Anlässlich des für Dienstag geplanten Empfangs des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Berlin hat die Tibet Initiative Deutschland die Bundesregierung dazu aufgefordert, sich für die Freilassung von 300 Mönchen einzusetzen. Die Geistlichen wurden nach Angaben der Organisation im Zuge der Niederschlagung von Protesten im vergangenen Monat aus dem Kloster Kirti in der Provinz Sichuan verschleppt. "China fürchtet den arabischen Virus", sagte der Vorsitzende der Initiative, Wolfgang Grader, am Sonntag.

"Das 'Verschwindenlassen' von friedlich demonstrierenden Mönchen illustriert besonders deutlich die Hilflosigkeit der chinesischen Behörden im Zusammenhang mit demokratischen Bestrebungen im eigenen Land", urteilte Grader.

dapd