Online-Marketing Die Visitenkarte für Handwerker im Internet

Eine professionelle Homepage für den Handwerksbetrieb aufzubauen, ist zeit-, kosten- und arbeitsintensiv. Wer seine Produkte jedoch gar nicht im Internet verkaufen will, sondern nur seinen Betrieb sichtbar machen möchte, der sollte über eine Mini-Homepage nachdenken.

Die Visitenkarte im Netz lässt sich mit wenigen Handgriffen erstellen. - © Foto: paulmz/Fotolia

Hinter dem Aufbau einer professionellen Webseite verbergen sich in der Regel jede Menge Arbeitsstunden und erhebliche Kosten. Schon die Verlinkungsstrukturen zwischen einzelnen Unterseiten können von einem Handwerksbetrieb ohne externes Know-how kaum allein aufgebaut werden.

Und unter dem Strich ist fraglich, ob der Betrieb die Investitionen jemals zurückbekommen wird. Solange ein Betrieb nur in der Region tätig ist und nicht darauf abzielt, seine Produkte und Dienstleistungen auch über das Internet anzubieten, kann weniger Aufwand auch reichen.

Baukastenprinzip nutzen

Im Internet gibt es diverse Anbieter von sogenannten Mini-Homepages oder Personal Pages, die für wenige hundert Euro ein Komplettpaket für eine einfach strukturierte Webseite anbieten, die oftmals wirklich nur aus einer Seite besteht.

Diese Basis-Version einer Internetpräsenz kann aber schon ausreichen, um im Internet sichtbar zu sein, über Google gefunden zu werden und die wichtigsten Angaben über das eigene Unternehmen zusammenzufassen.

Im Grunde reichen wenige Elemente für die einfachste Form der Visitenkarte im Internet:

  • Hintergrundfoto
  • Überschrift
  • Unternehmensprofil
  • Kontaktdaten
  • Links zu Blogs, sozialen Netzwerken oder Projektseiten
  • Impressum
Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) betreiben ihr Marketing wegen mangelnder Strukturen und Ressourcen häufig nach dem Prinzip "learning-by-doing". - © Michail Petrov - stock.adobe.com
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Auf dem Foto sollten der Betrieb und am besten alle festangestellten Mitarbeiter zu sehen sein. Das schafft Nähe zwischen der Firma und den Kunden und macht Sie menschlich und greifbar. Damit das Bild den gesamten Monitor füllt, muss es im Format 16:9 oder 16:10 bei rund 1920 mal 1080 Pixeln Auflösung vorliegen. Grafikbuttons lockern die Seite auf - und ganz unten ist Platz für ein Logo oder eine Unterschrift.

Die Überschrift sollte in der Regel der Name Ihres Betriebs sein und kann durch eine kurze Begrüßung ergänzt sein. Idealerweise ist auch die Domain der Webseite der Name Ihrer Firma.

Im Unternehmensprofil können Sie kurz Ihren Betrieb vorstellen. Dazu zählen Angaben zu Historie und Entstehungsgeschichte und ein Überblick ihres aktuellen Leistungsportfolios.

Mit den Kontaktdaten machen Sie Ihren Betrieb erreichbar. Dazu zählen Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Postanschrift. Gegebenenfalls auch eine Faxnummer.

Haben Sie auch einen Account bei Facebook, Google+ oder Twitter? Dann sollten Sie aufjedenfall eine Verknüpfung zwischen Webseite und den Profilen in den Sozialen Netzwerken herstellen.

Nicht vergessen: Die Impressumsangabe ist für Unternehmen Pflicht! Genauso ein wirksamer Haftungsausschluss . sg/dpa