Eine E-Mail an die Kunden eines Handwerksbetriebs ist schnell verschickt. Doch nicht selten werden bei der Erstellung des Newsletters grundlegende Fehler begangen. Diese Fehltritte sollten Sie unbedingt vermeiden.

Relevante Inhalte, verständliche Formulierungen und ein klar strukturierter Aufbau - für den Erfolg eines Newsletters gibt es wichtige Grundregeln, die Betriebe unbedingt beachten müssen. Wer sich nicht daran hält, muss damit rechnen, dass die E-Mail flopt und womöglich sogar negativ von den Kunden bewertet wird. Die Marketing-Beratung "creative 360" hat zehn Fehler zusammengestellt, die Betriebe vermeiden können:

1. Das Design des Newsletters lässt höchstens die Herzen von Nostalgikern höher schlagen. Seit Jahren wird der Newsletter im selben Stil verschickt, der nicht mehr den Zeitgeist von Online-Medien widerspiegelt. Der Newsletter benötigt einen optischen Neustart.
2. Die Betreffzeile des Newsletters wirkt auf den Empfänger wie ein Rätsel. Eine klare Botschaft, was den Leser in diese E-Mail erwartet, fehlt. Möglicherweise ist die Betreffzeile auch zu lange formuliert, so dass im E-Mail-Programm des Nutzers einzelne Worte abgeschnitten sind.
3. Die einzelnen Meldungen im Newsletter sind viel zu lang und nicht auf den Punkt gebracht. Der Leser steigt nach wenigen Zeilen aus.
4. Spannende Neuigkeiten zu Produkten und Dienstleistungen des Betriebs gibt es in diesem Newsletter nicht. Die Aktualität der E-Mail ist lediglich ab Absendedatum erkennbar.
5. Der Newsletter erschlägt den Leser schon beim ersten Hinsehen mit der Fülle an Text. Zwischen der Fülle an Buchstaben bleibt keine Zeit mehr zum Durchatmen.
6. Viel heiße Luft um nichts. Der Leser wird erst neugierig gemacht, beim näheren Hinsehen entpuppt sich der Newsletter aber als beinahe inhaltlos. Weiterführende Links fehlen.
7. Eine zielgruppendefinierte Ansprache gibt es in diesem Newsletter nicht. Wer die potenziellen Empfänger der E-Mail sind und welche Stilistik angemessen ist, wurde vernachlässigt.
8. Der Newsletter wird zu den unmöglichsten Zeiten verschickt, nur nicht zu den typischen Arbeitszeiten der Empfänger. Diese E-Mail wird im Postfach untergehen.
9. Ist das Spam? Der Empfänger wird mit E-Mails nur so überschüttet. Eine Newsletter-Abbestellung ist nur eine Frage der Zeit.
10. Eine Analyse und Erfolgsmessung des Newsletters? Fehlanzeige. Eine zielgerichtete Weiterentwicklung des Newsletters an die Bedürfnisse der Kunden ist nicht möglich.
sg