Flyer, Broschüren oder Produktproben, die Paketsendungen beiliegen, haben einen großen Vorteil für Werbende. Sie kommen in aller Regel bei einem gut gelaunten Empfänger an. Drei Tipps wie Betriebe vorgehen sollten.

Paketbeilagen sind vor allem für Handwerker, die auch über einen Online-Shop verfügen, ein ideales Mittel, um Kunden für ihre Produkte und Dienstleistungen und zugehörige Angebote zu gewinnen. Dabei platziert ein Handwerker sein Werbematerial als Beilage bei einem Versandhändler, der die eigene Zielgruppe anspricht und über die gewünschte Reichweite verfügt.
Werbung über beigelegte Flyer, Produktproben oder Broschüren in Paketen ermöglicht eine preiswerte, direkte und reichweitenstarke Ansprache von Zielgruppen. Und das Wichtigste: sie kommt auch gut an. Einer Studie der GfK zufolge schenken rund 87 Prozent der Empfänger von Paketbeilagen diesen ihre Aufmerksamkeit und 67 Prozent geben an, eine maßgeschneiderte Paketbeilage mit hoher Wahrscheinlichkeit nutzen zu wollen. Der Empfänger eines Pakets befindet sich in der Regel in einer positiven Grundstimmung, weil er die erwartete Sendung erhalten hat. Diese Emotionen eines potenziellen Kunden, können für die Paketwerbung genutzt werden.
Ideale Voraussetzungen also für eine gut platzierte Werbung, doch ohne eine Strategie ist die Vermarktung von Angeboten über Paketbeilagen auch kein Erfolg sgarant. Der Vermarkter paketwerbung.de, hat die erfolgreichsten Treiber untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass vor allem drei Faktoren über den Erfolg oder Misserfolg von Paketbeilagen entscheiden:
Die drei Erfolgsfaktoren
1. Vor dem Start einer Paketbeilagenkampagne ist es ratsam genau zu bestimmen, welchen Personenkreis die Beilagen ansprechen sollen. Erst nachdem die Zielgruppe klar definiert ist, können die passenden Versender au sgewählt werden. Häufig stellen diese ihren Werbepartnern ein Zielgruppenprofil zur Verfügung, so dass ein Abgleich von Kriterien wie Geschlecht, Alter und Kaufkraft ganz einfach möglich wird.
2. Der mitunter wichtigste Faktor für die wirkungsvolle Zielgruppenansprache ist die Beilage selbst. Dabei kommt es gar nicht so sehr, wie viele vielleicht vermuten würden, auf eine besonders kreative Gestaltung oder hochwertiges Papier an. Viel wichtiger ist, den Beilagen-Empfängern ein passendes Angebot zu unterbreiten, aus dem sie einen Preisvorteil ziehen. Daher empfiehlt es sich jedem Werbenden, das Angebot genau auf ihre Zielgruppe anzupassen, Rabatte oder Aktionen klar herauszustellen und Informationen kurz und leicht verständlich zu verpacken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, prüft zunächst im A/B-Test den Erfolg zweier Werbemittelfaktoren gegeneinander, z.B. die Werbemittelart, das Produkt oder die Rabatthöhe.
3. Ist die Beilagenkampagne erst einmal gestartet, heißt es dranbleiben und permanent evaluieren. Denn bereits während der Kampagnenphase lässt sich genau beobachten, welcher Versender den meisten Erfolg liefert oder welches Werbemittel am besten funktioniert. Die gewonnen Daten liefern wichtige Erkenntnisse für die nachfolgenden Kampagnen und machen erst eine sinnvolle Optimierung möglich. sg