Initiative #WirtschaftHilft Ukraine-Krise: Hier finden Betriebe jetzt wichtige Informationen

Wie kann ich bedarfsgerecht spenden? Was sollte ich bei der Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt beachten? Welche Hilfen können Betroffene von Lieferengpässen und Produktionsstopps jetzt erhalten? Die neue Plattform #WirtschaftHilft unterstützt Betriebe und Selbstständige bei drängenden Fragen.

Zur Unterstützung einer bedarfsgerechten Hilfe haben die Spitzenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH in enger Zusammenarbeit die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen. - © leravalera89 - stock.adobe.com

Angesichts des Ukraine-Krieges und seiner Folgen haben die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft eine Hilfsinitiative auf den Weg gebracht. Wie der Zentralverband des Deutschen Handwerks gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden mitteilte, stellt die Initiative unter #WirtschaftHilft wichtige Informationen zu bedarfsgerechten Spenden, zur Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt sowie zu bestehenden Hilfen für krisengebeutelte Unternehmen in Deutschland zusammen.

Initiative informiert über Bedarfslisten

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine in Europa die größte humanitäre Krise seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst. Die Versorgungslage in den Kriegs- und Grenzgebieten verschlechterte sich von Tag zu Tag und der Bedarf an Hilfslieferungen nehme entsprechend zu.

Seit Kriegsbeginn engagierten sich zahlreiche Unternehmen auf unterschiedliche Weise. Weitere Unternehmen wollten helfen. Die Initiative #WirtschaftHilft wolle sie dabei unterstützen, ihre Hilfsangebote an der Situation vor Ort auszurichten.

So informiere das Portal über konkrete staatliche Bedarfslisten und über die organisatorische Abwicklung der Spenden, inklusive Kontaktmöglichkeiten unter anderem auch zu ukrainischen Unternehmen. Darüber hinaus biete die Website einen Überblick über mögliche Empfängerorganisationen für finanzielle Spenden.

Auch Hilfestellung zur Integration in den Arbeitsmarkt

Die Spitzenverbände weisen außerdem darauf hin, dass schon jetzt viele Menschen in den Nachbarländern der Ukraine und in Deutschland Zuflucht gesucht hätten. Es sei damit zu rechnen, dass viele für einen längeren Zeitraum in Deutschland blieben. "Damit wird sich auf mittlere Sicht die Frage nach der Arbeitsmarktintegration stellen", heißt es weiter. Die Initiative informiere deshalb unter www.WirtschaftHilft.info, wie Geflüchtete gut in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten. Dabei gehe es etwa um Informationen zum Aufenthalts- und Arbeitsrecht, zur Arbeitsvermittlung oder zum Sozialversicherungsrechts sowie zu Förderinstrumenten.

Und weil auch Unternehmen hierzulande durch den Krieg in der Ukraine von Lieferengpässen oder Produktionsstopps betroffen sind, sollen auf der Website auch Informationen zu "Wirtschaftshilfen und Kurzarbeitergeld" gebündelt werden, heißt es weiter.