Marketing aktuell Stolpersteine im Social-Media-Marketing

Geschäftsbeziehungen im Marketingbereich zwischen Unternehmen finden auf diversen Kanälen statt. Besonders im Trend sind derzeit die Social-Media-Plattformen von Facebook, Google+, Twitter & Co. Kampagnen verlaufen aber häufig im Sande, weil es bei der Umsetzung hapert. Eine Hitliste von Stolpersteinen, die Sie als Betriebsverantwortliche unbedingt vermeiden sollten.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) betreiben ihr Marketing wegen mangelnder Strukturen und Ressourcen häufig nach dem Prinzip "learning-by-doing". - © Michail Petrov - stock.adobe.com

Die niedrigen zeitlichen und finanziellen Einstiegshürden machen Social-Media-Kampagnen aus Unternehmenssicht besonders attraktiv, verleiten jedoch auch zu einer hastigen und unprofessionellen Realisierung. Folgende Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden:

  • Der Account im sozialen Netzwerk wird nicht dialogorientiert gestaltet oder ein Dialog mit der Zielgruppe wird erst gar nicht zugelassen.
  • Eine Inhaltsstrategie für den Auftritt im sozialen Netzwerk gibt es nicht oder wird nicht durchdacht umgesetzt.
  • Eine Vorbereitung auf negatives Feedback zur Kampagne im sozialen Netzwerk findet nicht statt. Kritische Anmerkungen bleiben unbeantwortet.
  • Social-Media-Kanäle werden willkürlich und ohne Differenzierung von Aufgaben und Zielen benutzt.
  • Standards in den Bereichen Rechtsschreibung und Grammatik werden nicht berücksichtigt, oft treten Leichtsinnsfehler auf, die gerade in kurzen Botschaften einen verheerenden Eindruck hinterlassen.
  • Der strategische Ansatz im sozialen Netzwerk steht nicht im Einklang zu der sonst kommunizierten Unternehmensstrategie. Eine klare Ausrichtung ist für den Leser nicht mehr erkennbar.
  • Kampagnen sind oft auf den schnellen Erfolg ausgerichtet, ein nachhaltiger Ansatz wird nicht verfolgt.
  • Dialoge im sozialen Netzwerk werden vorgetäuscht, um den Lesern den Eindruck zu vermitteln, die Kampagne sei besonders aufmerksamkeitsstark.
  • Social-Media-Marketing wird nicht als vollwertiges Marketinginstrument angesehen. Die Aktivitäten laufen nebenher oder werden von Praktikanten betreut.
  • Anstelle von inhaltlich interessanten Beiträgen, werden plakative Werbebotschaften verkündet, die die Leser abschrecken.

Lesen Sie in der nächsten Woche, welche Fehler bei der Suchmaschinen-Optimierung immer wieder von Betrieben gemacht werden.

DHZ/creative360