Bundesregierung Schaufenster für Elektromobilität stehen fest

Nun ist es beschlossen: Die Bundesregierung hat bekanntgegeben, welche Regionen in den nächsten Jahren Deutschlands Schaufenster für Elektromobilität sein werden. Eine Fachjury einigte sich auf vier Bundesländer, in denen Ideen zur Elektromobilität mit maximal 50 Millionen Euro gefördert werden.

Schaufenster Elektromobilität: Ausfahrten in vier Bundesländern Deutschlands. - © Foto: mindscanner- Fotolia.de
Eine 13-köpfigen Fachjury aus Wissenschaftlern und Fachverbänden wählten aus in sgesamt 23 Bewerbungen vier Förderregionen aus. Dazu zählen:
  • Living Lab BW E-Mobil (Baden-Württemberg)
  • Internationales Schaufenster der Elektromobilität (Berlin/Brandenburg)
  • Unsere Pferdestärken werden elektrisch (Niedersachsen)
  • Elektromobilität verbindet (Bayern/Sachsen)
Die Regierung erklärte zu der Entscheidung, dass diejenigen groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben au sgewählt worden, in denen die innovativsten Elemente der Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem gebündelt und deutlich - auch international - sichtbar gemacht werden.

Jede Schaufensterregion kann damit in den kommenden drei Jahren eine Fördersumme von maximal 50 Millionen Euro erhalten. Allerdings stellt die Bundesregierung für das gesamte Programm nur 180 Millionen Euro zur Verfügung, so dass einige Projekte mit deutlich geringen Zuschüssen rechnen müssen. Mit der Initiative sollen Elektroautos weiter in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden und zum Ziel beitragen, bis 2020 eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen zu bekommen.

Schon im Vorfeld erwartet wurde die Auswahl der Bundeshauptstadt Berlin als Schaufenster der alternativen Antriebstechnologie. Auch die Entscheidung zugunsten der drei anderen Regionen überrascht wenig. So kommt mit Baden-Württemberg das Heimatland von Autobauer Daimler zum Zug, in der bayerischen Landeshauptstadt ist BMW angesiedelt und Volkswagen hat seinen Hauptsitz im niedersächsischen Wolfsburg. Nicht zum Zug gekommen ist dagegen Nordrhein-Westfalen, wo in Bochum Autobauer Opel weiter um seine Existenz kämpft. sg