Messe in Frankfurt Light+Building setzt auf Energieeffizienz

Die autarke und nachhaltige Nutzung von Energie rückt immer mehr in den Mittelpunkt der modernen Welt. Leitthema der Light+Building 2012 ist die Energieeffizienz. Schwerpunkte sind die Digitalisierung von Licht und Gebäude und das Gebäude als "grünes Kraftwerk".

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    Bei aller Sachlichkeit der Energieeffizienz: Gefragt sind vor allem stylische Leuchten.
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    Leuchten sind Komfort und sollen gefühlte Wärme ins Haus bringen.
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    Elektrische Installations- und Netzwerktechnik wird immer wichtiger.
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    Lampen werden technikversierter und sollen gleichzeitig energieeffizient arbeiten.
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    Sonderschau Trendforum.
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    Leuchten aller Art - auf der Trendmesse Light+Building.

Das Thema Energieeffizienz ist in aller Munde und steht auch auf der Light + Building im Mittelpunkt. 2.100 internationale Hersteller zeigen Lösungen, die den Energieverbrauch senken, von LED-Technologie über Photovoltaik und Elektromobilität bis hin zur intelligenten Stromnutzung mit Smart Grids.

Der Gebäudesektor übernimmt mit einem Gesamtenergieverbrauch von 40 Prozent eine Schlüsselrolle in der Energiewende. "Nur mit dem Einsatz intelligenter Stromnetze wie Smart Grids und der effizienten Nutzung erneuerbarer Energien ist eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung möglich", erklären die Messeveranstalter.

Und das Handwerk ist mittendrin. Die Sonderschau „E-Haus“ wird vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) durchgeführt. Zu sehen ist sie am Gemeinschaftsstand der E-Handwerke in Halle 8.0, Stand J60/K62. Das Projekt wird von 40 Partnern aus der Industrie unterstützt.

Das E-Haus des Handwerks

Das E-Haus ist ein 100 Quadratmeter großes Modellhaus mit sieben Räumen: Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad, ein Raum fürs Energiemanagement, einer für die Regelungs- und die Heiztechnik sowie eine Garage mit Elektroauto. Alle Systeme und Produkte im E-Haus sind auf der Basis des weltweiten Standards für Gebäudeautomation KNX vernetzt und während der Light+Building im Live-Betrieb. Das E-Haus demonstriert auch, wie Gebäudetechnik bzw. Gebäudeautomation und Informationstechnik (IT) immer weiter zusammenwachsen.

Energieeffiziente Vernetzung

Parallel zum E-Haus präsentiert die Messe Frankfurt die Sonderschau "Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid“. Die Schau zeigt das vernetzte Gebäude als Kraftwerk, das nachhaltig Energie erzeugt, nutzt, speichert und in ein intelligentes Netz (Smart Grid) eingebunden ist. Die Vernetzung regionaler Strukturen steht im Mittelpunkt der Präsentation von KNX-City in der Galleriahalle Süd.

Als weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik zeigt die Light+Building nicht nur Lösungen, die den Energieverbrauch eines Gebäudes senken, sondern auch den Wohnkomfort erhöhen. Für den Gebäudebereich bedeutet das noch mehr Lebensqualität. Innovative Lösungen für die kreative Gestaltung und die Sicherheit in Wohn- und Objektgebäuden gehören ebenfalls dazu.

Erster Building Future Award verliehen

Wenn am Sonntag die Light+Building eröffnet ist, wird im Rahmen der Eröffnungsfeier auch erstmals der "Building Future Award" verliehen. Der Zukunftspreis der Light+Building geht an den Nano- Wissenschaftler Kostya Ostrikov. Die Messe Frankfurt würdigt damit Ostrikovs Forschungsarbeit im Bereich der Plasma-Nanotechnologie, einer Spezialdisziplin, die die Basis bildet für völlig neue Möglichkeiten in der Energiegewinnung. dhz