Energetische Gebäudesanierung Handwerk setzt auf den Steuerbonus

Die Förderdebatte geht weiter. Ob staatliche Subventionen Investitionsanreize schaffen oder den Markt kaputt machen, ist eine zentrale Frage zur Energiewende. Auch bei der "Woche der Umwelt" in Berlin steht sie im Mittelpunkt der Diskussionen. Handwerkspräsident Otto Kentzler verteidigt die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung und spricht von Signalen aus der Politik, dass diese bald verabschiedet werden könnte. Umweltminister Altmaier nimmt dagegen die Kosten in den Blick. › mehr

Deutschen Energiewende-Index (DEX) vorgestellt Deutsche Wirtschaft: Angst vor der Energiewende

Netzbetreiber und Energieversorger bewerten die Energiewende deutlich skeptischer als die deutsche Politik. Nach einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) sehen Geschäftsführer und Vorstände vor allem bei den rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen Handlungsbedarf. Außerdem befürchten die Unternehmen in den nächsten Monaten eine Verschlechterung der Versorgungssicherheit. › mehr
- Anzeige -

Woche der Umwelt Gauck will Wettbewerb statt Subventionen

Die Energiewende ist als politisches Thema ganz oben angekommen. "Wer hier bremst, schadet sich selbst und allen anderen", mahnt Bundespräsident Joachim Gauck bei der Eröffnung der "Woche der Umwelt" auf dem Gelände des Berliner Schlosses Bellevue. Der Politik rät er, statt auf zu viele Subventionen lieber auf mehr Wettbewerb zu setzen. Das Handwerk hat ganz eigene Vorschläge mit nach Berlin gebracht. › mehr

Steigende Energiepreise Stromkosten sprengen Ziele der Energiewende

Die Regierung ist besorgt über die Entwicklung der Strompreise. Nach Angaben der Bundesnetzagentur könnte die EEG-Umlage in den kommenden zwölf Monaten von derzeit 3,59 Cent pro Kilowattstunde auf über fünf Cent steigen. Schuld seien unter anderem die hohen Kosten für den Netzausbau. Laut des Bundesverbraucherverbands ginge es jedoch auch mit weniger Leitungen. › mehr

"Deutscher Aktionstag Nachhaltigkeit" Ohne Nachhaltigkeit kein Wachstum mehr

Die Menschen sind heute nicht mehr damit zufrieden, nur Geld zu verdienen und dieses möglichst zu vermehren. Sie wollen glücklich sein und sicher leben. In Deutschland hat deshalb auch das Bruttoinlandsprodukt als statistische Größe ausgedient, um Lebensqualität zu bestimmen. Nur mit nachhaltigem Leben und Arbeiten kommen wir heute noch weiter. Das überprüft auch eine Kommission des Bundestags. › mehr

Das Programm des Umweltministers Strompreise: Altmaier will Handwerk entlasten

Der neue Bundesumweltminister setzt auf Harmonie. Er möchte den andauernden Streit über Fördersätze, finanzielle Zuständigkeiten und stockende Ausbauprojekte so schnell wie möglich beenden und die Energiewende zu einem Erfolg bringen. Bei der Vorstellung seines künftigen Arbeitsprogramms hat er auch Gespräche mit dem Handwerk angekündigt. Er möchte mehr Betriebe aus dem Mittelstand von der EEG-Umlage befreien. › mehr

Umweltprüfbericht OECD bescheinigt Deutschland grünes Wirtschaftswachstum

Deutschland hat es trotz Aufschwung und starkem Wirtschaftswachstum geschafft, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Damit gehört die Bundesrepublik laut OECD zu den wenigen Ländern, die diese beiden Faktoren voneinander trennen und den Trend sogar umkehren konnten. Umweltgüter und -dienstleistungen tragen hierzulande zu einem großen Teil zum Wachstum bei. Doch damit das so bleibt, muss Deutschland die widersprüchliche Förderpolitik beenden, mahnen die Experten. › mehr