Energiewende Stromversorgung: Bald staatlich gesichert, aber noch teurer

Die Strompreise in Deutschland werden im kommenden Jahr vermutlich noch stärker steigen als bislang vorhergesagt. Nach dem die Netzbetreiber bekannt gegeben haben, dass die EEG-Umlage auf 5,3 Cent steigt, kündigten sie jetzt auch höhere Netzentgelte an. Damit in Zukunft aber überhaupt genügend Strom zur Verfügung steht, hat die Bundesregierung ein Sicherungsgesetz beschlossen. › mehr
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Interview mit Grünen-Energieexperte Fell Altmaiers EEG-Reform: "Das ist total daneben"

Der Grünen-Energieexperte Hans-Josef Fell hält nichts von den vorgelegten Plänen des Bundesumweltministers Peter Altmaier (CDU) zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. "Das wird es so nicht geben", sagt der Politiker, der einst das EEG mitverfasst hat. Und die heutigen Fehler des Gesetzes seien nachträglich von der schwarz-gelben Koalition eingebaut worden, wie Fell im Interview mit der Deutschen Handwerks Zeitung sagt. › mehr

2013 noch mehr Ökostrom EEG-Umlage steigt auf 5,3 Cent

Kleine Betriebe und Privatverbraucher werden die Kosten für die Energiewende im kommenden Jahr deutlich stärker zu spüren bekommen. Die EEG-Umlage für die Förderung der erneuerbaren Energien steigt 2013 auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde und damit fast um die Hälfte mehr als noch in diesem Jahr. Großverbraucher müssen jedoch weiterhin weniger zahlen. Eine Liste zeigt, welche Unternehmen davon profitieren. › mehr

Ökostrom Die EEG-Umlage und ihre Ausnahmen

Wer Strom erzeugt aus einer erneuerbaren Quelle wie Wind, Sonne, Erdwärme oder Biomasse, wird finanziell gefördert. Für neu installierte Anlagen gilt ein Satz, der in der Regel auf 20 Jahre festgesetzt wird - die Einspeisevergütung. Sie wurde bereits 1991 mit dem Stromeinspeisegesetz eingeführt und im Jahr 2000 mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verfeinert und ausgeweitet. Die Vergütungen wurden immer wieder gekürzt. › mehr

"Lasten fair verteilen" Handwerk fordert Änderungen bei der EEG-Umlage

Die EEG-Umlage steigt im kommenden Jahr. Damit sollen die Kosten der Energiewende bezahlt werden. Handwerksorganisationen kritisieren jedoch, dass die Lasten ungleich verteilt werden und fordern Nachbesserungen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) schlägt etwa vor, Gewerbetreibende erst ab einem Verbrauch von 4.000 kWh mit der Stromsteuer zu belasten. › mehr

Photovoltaik, Wind, Biomasse Energiewende: Altmaier begrenzt Subventionen

Bundesumweltminister Peter Altmaier will die Ökoenergie-Förderung reformieren. Der Druck auf die Strompreise wächst, die Bundesregierung muss handeln. Die Opposition und auch die FDP verlangen von Altmaier, noch vor der Bundestagswahl die Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes durchzudrücken. Doch mit Details zum neuen EEG hält er sich noch zurück. › mehr