Bei Kontrollen japanischer Lebensmittel bislang keine erhöhte Strahlenbelastung festgestellt Lebensmittel aus Japan werden noch bis zum Herbst kontrolliert

Die Kontrollen von Lebensmittelimporten aus Japan in die EU werden bis zum 30. September verlängert. Darauf einigten sich nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums vom Donnerstag die EU-Mitgliedstaaten. Zudem unterliegen ab sofort Einfuhren aus 13 statt zuvor zwölf japanischen Präfekturen den Beschränkungen, die wegen der Reaktorkatastrophe in Fukushima erlassen wurden. › mehr

Kirche warnt vor übersteigerten Erwartungen an den Deutschland-Besuch Benedikts Thierse fordert Papst zur Aussöhnung mit Berliner Homosexuellen auf

Vier Monate vor dem Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. hat der Vizepräsident des Deutschen Bundestags, Wolfgang Thierse, vom katholischen Kirchenoberhaupt eine Aussöhnung mit Berlins Homosexuellen gefordert. Benedikt kommt vom 22. bis 25. September nach Deutschland und will im Bundestag eine Rede halten. › mehr

"Der Gruppenumsatz lag am oberen Rand unserer Prognose" Hornbach profitiert von der Lust am Heimwerken

Die Lust der Bundesbürger am Heimwerken hat dem Baumarktunternehmen Hornbach zu mehr Umsatz und Gewinn verholfen. Erstmals setzte die Hornbach-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr (März 2010 bis Februar 2011) mehr als drei Milliarden Euro um, wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Die Erlöse stiegen um 5,7 Prozent auf 3,02 Milliarden Euro. › mehr
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Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen werben für Bundesgesetz Neuer Anlauf für striktes Rauchverbot in Kneipen

Neuer Anlauf für ein bundesweites Rauchverbot in Gaststätten: Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen will den "Flickenteppich" verschiedener Regeln der Länder per Bundesgesetz vereinheitlichen und strenger fassen. "Ich wünsche mir, dass wir das im Herbst hinbekommen", sagte der SPD-Abgeordnete Lothar Binding am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. › mehr

Bundestag stimmt Änderung des sogenannten Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu Gesetzesänderung erschwert Klagen gegen Kinderlärm

Anwohner können sich bei Klagen gegen Kinderlärm von Spielplätzen oder Kindertagesstätten künftig nicht mehr auf das Gesetz zum Schutz vor Lärm berufen. Der Bundestag stimmte am Donnerstag einer Änderung des sogenannten Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu, wonach Kinderlärm nicht mehr als schädliche Umwelteinwirkung gelten darf. › mehr

Schünemann für bewaffnete Marineteams zum Schutz vor Piraten "Leib und Leben der Seeleute verlangen nach kurzfristigen Lösungen"

Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann hat angeregt, das Engagement der deutschen Marine gegen Piraterie am Horn von Afrika auszuweiten. In einem Beitrag für das "Hamburger Abendblatt" sprach sich der CDU-Politiker dafür aus, die Bundeswehr mit bewaffneten Schutzteams auf bedrohten Schiffen einzusetzen. › mehr

Opposition fordert mehr wirtschaftliche Unterstützung Merkel verspricht schnelle Hilfe für nordafrikanische Staaten

Angesichts der politischen Umwälzungen in Nordafrika hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Ländern konkrete und schnelle Hilfe versprochen und einen Schuldenverzicht angekündigt. Die ersten politischen Erfolge dürften nicht durch wirtschaftliche Instabilität gefährdet werden, sagte die Kanzlerin am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag aus Anlass des G-8-Gipfels. › mehr

CDU-Fraktionschef Peter Hauk muss noch in die neue Rolle als Oppositionsführer finden Opponieren ist nicht so einfach

Es ist seine erste Rede als Oppositionsführer. Peter Hauk spricht am Donnerstag im Stuttgarter Landtag Winfried Kretschmann erstmals als "Herr Ministerpräsident" an. Doch ein paar Sätze später passiert es: Der CDU-Fraktionschef nennt den langjährigen Grünenparlamentarier trotz ausformuliertem Manuskript "Herr Kollege Kretschmann". Üblich ist dies gegenüber einem Regierungschef nicht. › mehr

ver.di kündigt für Freitag weitere Arbeitsniederlegungen an Journalisten und Drucker streiken erneut

Im Tarifstreit bei den Zeitungen erhöhen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber. Allein im Ruhrgebiet und im Rheinland legten nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Donnerstag etwa 1.000 Journalisten und Drucker ihre Arbeit nieder. Sie protestierten damit gegen geplante Gehaltskürzungen und Stellenstreichungen. › mehr