Die einsatzbedingten Zusatzausgaben werden auf knapp 32 Millionen Euro veranschlagt Bundestag verlängert UNIFIL-Einsatz der Bundeswehr im Libanon

Die Bundeswehr kann sich ein weiteres Jahr an dem internationalen Einsatz vor der Küste des Libanons beteiligen. Der Bundestag beschloss am Donnerstag in Berlin eine Fortsetzung der bewaffneten UNIFIL-Mission bis zum 30. Juni 2012 mit breiter Mehrheit. Zugleich wird die personelle Obergrenze unverändert bei 300 Soldaten belassen. › mehr

Bundesfreiwillige fehlen Große Lücken

Der neue Bundesfreiwilligendienst stößt offenbar auf deutlich weniger Interesse als erwartet. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätische Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, sagte dem Radiosender MDR info, bis jetzt gebe es schätzungsweise 500 fest entschlossene Interessenten. Ziel seien aber zehnmal so viel gewesen. Die Lücke werde man in diesem Jahr keinesfalls schließen können. › mehr

Regierungserklärung zum Atomausstieg im Bundestag - Opposition stimmt grundsätzlich zu Merkel schwört Deutschland auf "Herkulesaufgabe" ein

Mit Blick auf den Atomausstieg und die Energiewende hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bürger auf gewaltige Anstrengungen eingeschworen. "Es handelt sich um eine Herkulesaufgabe, ohne Wenn und Aber", sagte die CDU-Chefin am Donnerstag im Bundestag. Gleichwohl könne Deutschland den Umbau schaffen und davon stark profitieren. › mehr
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Im Rüsselsheimer Werk herrscht nach neuen Verkaufsgerüchten Unsicherheit Opelaner im Sonderangebot?

Jens Meyer zur Capellen hat sein Smartphone in der Hand, schaut konzentriert hinein. Über Online-Medien erfährt der Ingenieur im Opelwerk in Rüsselsheim von den neuen Verkaufsgerüchten. "Das hat mich schon überrascht", sagt er. Sorgen, dass ein Tauziehen wie vor zwei Jahren losgeht, macht er sich aber nicht. "Würde mich schon überraschen, wenn das Hand und Fuß hätte", sagt er zu den Gerüchten. › mehr

"Eine angemessene Beteiligung privater Gläubiger soll eingeleitet werden" Koalitionsfraktionen fordern Bedingungen für Griechenland-Hilfe

Die Fraktionen von Union und FDP wollen die schwarz-gelbe Bundesregierung auffordern, neuen Finanzhilfen für Griechenland nur unter bestimmten Auflagen zuzustimmen. In dem Entwurf eines gemeinsamen Entschließungsantrags, der der Nachrichtenagentur dapd vorliegt, heißt es, neuen Hilfen dürfe nur zugestimmt werden, "wenn eine angemessene Beteiligung privater Gläubiger eingeleitet wird". › mehr

Angriffe waren "ungeheuerlich" Köhler erläutert Rücktrittsgründe

Gut ein Jahr nach seinem Rücktritt als Bundespräsident hat Horst Köhler sein Schweigen gebrochen und sich zu seinen Beweggründen geäußert. "Ich bin zurückgetreten, um Schaden vom Amt abzuwenden. Die Angriffe auf mich im Zusammenhang mit meinen Äußerungen über sicherheitspolitische Interessen Deutschlands waren ungeheuerlich und durch nichts gerechtfertigt", sagte Köhler der Zeitung "Die Zeit". › mehr

Der E.ON-Chef setzte im Atomstreit zunächst auf Konfliktvermeidung Die zwei Gesichter des Johannes Teyssen

E.ON-Chef Johannes Teyssen bietet der Öffentlichkeit im Atomstreit ein widersprüchliches Bild. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima nahm der 51-jährige Manager zunächst Rücksicht auf die öffentliche Meinung und verzichtete demonstrativ auf eine Klage gegen das Atommoratorium. Doch jetzt lenkt er Deutschlands größten Energieversorger auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung. › mehr

Verluste bei der Weizen- und Roggenernte Experten erwarten höhere Brotpreise wegen Trockenheit

Das trockene Wetter der vergangenen Monate wird sich beim Gang zum Bäcker bemerkbar machen. "Verbraucher sollten sich auf höhere Preise bei Backwaren einstellen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Großbäckereien, Helmut Martell, der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht. › mehr