Neonazis haben Jahrestag des 17. Juni 1953 für ihre Zwecke instrumentalisiert Proteste gegen Aufmarsch von Rechtsextremisten in Dresden

Rund 200 Menschen haben am Freitagabend in Dresden gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten protestiert. Dutzende Linksorientierte versuchten auf die Demonstrationsroute der Neonazis zu gelangen, die den Tag des DDR-Volksaufstandes für ihren Aufmarsch nutzen wollten. Die Demonstrationen verliefen nach Angaben eines Polizeisprechers ohne größere Zwischenfälle. › mehr

"Wer so etwas fordert, hat keine Ahnung." Aigner lehnt zentralere Lebensmittelüberwachung ab

Bundesagrarministerin Ilse Aigner hat die durch die EHEC-Krise aufgekommene Forderung nach Zentralisierung der Lebensmittelüberwachung zurückgewiesen. Die CSU-Politikerin sagte der "Berliner Zeitung": "Wer so etwas fordert, hat keine Ahnung." Es sei wichtig, dass Behörden die zu überprüfenden Betriebe genau kennen. Dafür müssten sie vor Ort arbeiten. › mehr

"Wir wachsen Stück für Stück zusammen" - Verschmelzungszeitpunkt noch offen Winterkorn: Vertrauen zwischen Porsche und VW ist groß

Trotz zahlreicher Unwägbarkeiten treiben Porsche und der Volkswagenkonzern ihre Verschmelzung weiter voran. "Das Vertrauen zwischen Porsche und Volkswagen ist groß und der Teamgeist stimmt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Porsche Holding, VW-Chef Martin Winterkorn, am Freitag auf der Hauptversammlung des Sportwagenproduzenten in Stuttgart. › mehr
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Bundesrat und Grüne loben Ausstiegspläne - Länder haben aber noch Gesprächsbedarf Breite Unterstützung für Atomausstieg

Beim geplanten Atomausstieg bis 2022 kann die Bundesregierung auf breite Unterstützung zählen. Im Bundesrat signalisierten Ländervertreter am Freitag unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit Zustimmung zum geplanten Aus für die Atomkraft. Auch die Grünen lobten die Pläne der schwarz-gelben Regierung. Sie seien sogar besser als der von Rot-Grün im Jahr 2000 vereinbarte Atomkonsens. › mehr

Griechische Anleihen sind in Euro-Rentenfonds meist nur in kleinen Mengen beigemischt Die meisten Anleger dürften Griechenland-Krise kaum spüren

Die meisten Anleger dürften die Finanznöte Griechenlands im eigenen Portfolio kaum spüren. Da griechische Anleihen etwa Euro-Rentenfonds nur in kleinen Mengen beigemischt seien, sei das Risiko bei einem griechischen Zahlungsausfall gering, berichtete die Stiftung Warentest am Freitag. Unmittelbar betroffen seien jedoch Anleger, die direkt Anleihen des griechischen Staats halten. › mehr

Antrag angekündigt Bayern strebt verbindliche Frauenquoten in Unternehmen an

Im Streit um verbindliche Frauenquoten strebt Bayern konkrete Zusagen der Unternehmen an. Dazu kündigte Frauenministerin Christine Haderthauer (CSU) in der "Leipziger Volkszeitung" einen entsprechenden Antrag für die an diesem Donnerstag im schleswig-holsteinischen Plön beginnende zweitägige Konferenz der Frauen- und Gleichstellungsminister der 16 Bundesländer an. › mehr

Konjunktur wird inzwischen stärker von der Inlands- als von der Auslandsnachfrage beflügelt RWI: Deutsche Wirtschaft wächst noch stärker als 2010

Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr noch stärker wachsen als im Boomjahr 2010. Davon geht das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) aus. Die Essener Forscher erhöhten am Donnerstag ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 2,9 Prozent auf 3,7 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,6 Prozent zugelegt. › mehr

NRW-CDU-Fraktionschef gegen Komplettumzug der Regierung nach Berlin Laumann fordert im Bonn/Berlin-Streit Vertragstreue

Der nordrhein-westfälische CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann kritisiert die Debatte über einen Komplettumzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin. "Am Bonn-Berlin-Beschluss wird nicht gerüttelt. Die CDU-Landtagsfraktion erwartet Vertragstreue", sagte Laumann am Donnerstag in Düsseldorf. › mehr