Neonazis haben Jahrestag des 17. Juni 1953 für ihre Zwecke instrumentalisiert Proteste gegen Aufmarsch von Rechtsextremisten in Dresden

Rund 200 Menschen haben am Freitagabend in Dresden gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten protestiert. Dutzende Linksorientierte versuchten auf die Demonstrationsroute der Neonazis zu gelangen, die den Tag des DDR-Volksaufstandes für ihren Aufmarsch nutzen wollten. Die Demonstrationen verliefen nach Angaben eines Polizeisprechers ohne größere Zwischenfälle.

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Proteste gegen Aufmarsch von Rechtsextremisten in Dresden

Dresden (dapd-lsc). Rund 200 Menschen haben am Freitagabend in Dresden gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten protestiert. Dutzende Linksorientierte versuchten auf die Demonstrationsroute der Neonazis zu gelangen, die den Tag des DDR-Volksaufstandes für ihren Aufmarsch nutzen wollten. Die Demonstrationen verliefen nach Angaben eines Polizeisprechers ohne größere Zwischenfälle. Insgesamt waren rund 450 Beamte im Einsatz.

Den Polizeiangaben zufolge versammelten sich jeweils 200 Neonazis und Gegendemonstranten auf dem Postplatz. Der Zug der Rechtsextremen, darunter eine Abordnung der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zog anschließend eine Stunde durch die Straßen der Altstadt. Die Gegner protestierten währenddessen in den Nebenstraßen der Demonstrationsstrecke lautstark gegen den Aufmarsch. Zu der Gegendemonstration hatten verschiedene Initiativen aufgerufen.

dapd