Konzerne prüfen Rechtsweg - Experten sehen gute Chancen - SPD signalisiert Zustimmung Atomausstieg womöglich juristisch angreifbar

Beim Atomausstieg drohen der Regierung juristische Probleme. Alle vier großen Energiekonzerne prüfen Klagen oder bereiten sie bereits vor. Aber auch unabhängige Experten und Atomkraftgegner äußerten in einer Anhörung des Bundestags am Mittwoch Zweifel, ob das Modell der Regierung für den Atomausstieg verfassungsgemäß ist. › mehr

Mehrere Tausend Kilometer neue Leitungen nötig Kurth: Energiewende gelingt nur mit Netzausbau

Deutschland braucht für eine erfolgreiche Energiewende nach Einschätzung der Bundesnetzagentur mehrere Tausend Kilometer neue Leitungen. "Die jetzige Netzsituation ist ökonomisch ineffizient und ökologisch fragwürdig", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, der "Thüringer Allgemeinen". › mehr

Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 19 Monaten Beschäftigte im Energiesektor bekommen mehr Geld

Die rund 30.000 Beschäftigen der Tarifgemeinschaft Energie bekommen mehr Geld. Lohn und Gehälter sollen ab 1. Juni um 3,2 Prozent steigen, ab 1. Juni 2012 um weitere 1,7 Prozent zulegen. Darauf einigten sich die Arbeitgeber und ver.di am späten Dienstagabend. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 19 Monaten. Die Erhöhungen gelten auch für Auszubildende. › mehr
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"Das Land hat kein bloßes Liquiditätsproblem, sondern ist insolvent" Ifo-Chef fordert Schuldenerlass für Griechenland

Führende Ökonomen fordern einen Schuldenerlass für Griechenland. Mit einer Laufzeitverlängerung für bestehende Staatsanleihen sei es nicht getan, "denn das Land hat kein bloßes Liquiditätsproblem, sondern ist insolvent", sagte der Chef des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht. › mehr

Osterloh will Fertigung von Golf und Tiguan in Wolfsburg sichern VW-Betriebsrat warnt vor weiterer Produktionsverlagerung in die USA

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat den Vorstand des Autobauers vor weiteren Produktionsverlagerungen aus Deutschland in die USA gewarnt. "Der Vorstand und seine Stabsstellen spielen fröhlich durch, das USA-Volumen des Golfs, das heute in Wolfsburg gefertigt wird, künftig in Nordamerika zu bauen", sagte Osterloh nach übereinstimmenden Zeitungsberichten auf einer Betriebsversammlung. › mehr

Jede vierte unter Aufsicht des BVA hat zu wenig Rücklagen Viele Krankenkassen in Finanznöten

Trotz der guten Konjunktur sind etliche Krankenkassen in Finanznot. Jede vierte der bundesweit tätigen Kassen verfüge über zu geringe Rücklagen, erklärte das Bundesversicherungsamt am Mittwoch auf dapd-Anfrage. "Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass diese Krankenkassen akut gefährdet sind. Vielmehr sind diese Krankenkassen jetzt gefordert, ihre finanzielle Situation zu verbessern." › mehr

Kritik am Atomausstieg RWE-Chef Großmann schickt Protestbrief an Merkel

Die Kernkraftbetreiber beschweren sich offenbar immer heftiger über die Art der Berliner Energiewende. RWE-Chef Jürgen Großmann sandte nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe) noch am Sonntag einen Protestbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), in dem er den Atomausstieg in mehreren Punkten kritisiert. › mehr

Das mit dem gefährlichen Erreger belastete Gemüse ist vermutlich bereits vom Markt verschwunden Zeit zur Ermittlung der EHEC-Quelle wird laut WHO knapp

Die Zeit zur Ermittlung der Quelle der jüngsten EHEC-Welle wird nach Ansicht eines WHO-Experten zunehmend knapp. "Wenn wir den Ursprung nicht innerhalb einer Woche gefunden haben, dann werden wir möglicherweise nie herausfinden, wie es zu dem Ausbruch kam", sagte Guenael Rodier am Dienstag der Nachrichtenagentur AP. › mehr