Nur in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen stiegen die Defizite leicht Haushaltslöcher der Länder kleiner als im Vorjahr

Die Bundesländer machen dieses Jahr deutlich weniger neue Schulden als im Vorjahr. Dies geht aus einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums hervor, die dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) vorliegt. Danach gaben die 16 Länder bis Ende Mai zwar 6,3 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen. Das Defizit war dennoch 4,8 Milliarden Euro kleiner als vor einem Jahr. › mehr

EZB-Chefvolkswirt Stark droht Griechenland mit Zahlungsstopp Eindringliche Mahnung

Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, hat Griechenland indirekt mit einem Ende der Hilfszahlungen gedroht, sollte das Land sein Sparprogramm nicht umsetzen. "Griechenland darf (...) kein Fass ohne Boden werden. Das Land kann nicht erwarten, immer wieder von anderen unterstützt zu werden. Solidarität darf nicht überstrapaziert werden", sagte Stark. › mehr
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FDP setzt Union unter Druck - Massive Kritik von der Opposition Regierung hält an Steuerentlastung bis 2013 fest

Die Bundesregierung besteht weiterhin auf Steuererleichterungen bis 2013. Eine Entlastung der kleineren und mittleren Einkommen werde noch in dieser Legislaturperiode angestrebt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Die Koalitionäre bekräftigten ihre Steuersenkungspläne auch in einer Aktuellen Stunde im Bundestag. › mehr

Geplante Übernahme muss EU-Kommission zustimmen VW bei MAN über 33 Prozent

Einen Tag vor Ablauf des VW-Übernahmeangebots für den Lastwagenhersteller MAN haben erst 2,8 Prozent der MAN-Aktionäre angenommen. Wie der Wolfsburger Autokonzern am Mittwoch mitteilte, kommt er damit auf 33,3 Prozent der Stimmrechte. Die Frist läuft am Mittwoch um Mitternacht ab. Die Übernahme muss anschließend der EU-Kommission zur fusionsrechtlichen Genehmigung vorgelegt werden. › mehr

Uneinigkeit in Sachen Griechenland-Hilfe Deutsche sind skeptisch gegenüber der Zukunft des Euro

Der Griechenland-Krise zum Trotz glauben viele Bundesbürger an die europäische Idee, zweifeln aber an der Zukunft des Euro. In einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin "Stern" gaben sich 40 Prozent mit der derzeitigen Konstruktion der EU zufrieden. 37 Prozent erwarteten jedoch, dass der Euro keinen Bestand haben wird und die Euro-Staaten wieder nationale Währungen einführen. › mehr

Union und FDP hätten Parteitag abhalten sollen - Lob für die Grünen Wulff kritisiert schwarz-gelbe Energiewende

Bundespräsident Christian Wulff hat das schwarz-gelbe Vorgehen bei der Energiewende kritisiert. Der Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland hätte von Union und FDP auf Parteitagen beschlossen werden sollen. Ausdrücklich lobte das Staatsoberhaupt in Interviews zu seinem ersten Amtsjahr dagegen die Grünen. › mehr

Die meisten neuen Jobs werden vor allem in der Zeitarbeit angeboten Nachfrage nach Arbeitskräften erreicht im Juni Rekordhoch

Nach einem kurzen Zwischentief im Mai ist die Nachfrage nach Arbeitskräften im Juni wieder gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Der Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit (BA) kletterte im Vergleich zum Vormonat um 3 auf 168 Punkte, wie die BA am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Vor einem Jahr hatte er bei 137 Zählern gelegen. › mehr

Sinn setzt auf weiteres Absinken der Arbeitslosenquote Ifo-Institut erwartet 3,3 Prozent Wachstum

Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland verliert nach Einschätzung des Ifo-Instituts etwas an Schwung, geht aber weiter. Für das laufende Jahr sagten die Münchner Wirtschaftsforscher am Mittwoch 3,3 Prozent Wachstum voraus, für nächstes Jahr immerhin noch 2,3 Prozent. › mehr

Mitglieder zu raschem Wechsel aufgefordert - Leistungen laufen aber vorerst weiter Immer noch Zehntausende bei Pleitekasse City-BKK

Nach der chaotischen Schließung der bankrotten City BKK verlangt die Branche bessere Vorkehrungen für künftige Kassenpleiten. Es müsse detailliert Bilanz gezogen und nachjustiert werden, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Mittwoch in Berlin. › mehr