Wulff für Beteiligung der Banken an Griechenland-Lösung Kritik an Trittbrettfahrer

Bundespräsident Christian Wulff pocht auf einen Beitrag der Banken zur Lösung der Griechenland-Krise. "Die Banken müssen Verantwortung übernehmen: zum Beispiel Kredite strecken, Zinsen verändern", sagte Wulff der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabbericht vom Mittwoch. › mehr

NATO verzichtet auf jüngstes deutsches Angebot Bundeswehr lieferte Munition für Libyen-Einsatz

Deutschland hat für den NATO-Einsatz in Libyen bereits Munitionsnachschub geliefert und ist dazu auch weiterhin grundsätzlich bereit. Das stellte am Mittwoch ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin klar. Bei der seit Tagen umstrittenen Ersatzteillieferung habe die NATO-Logistik-Agentur NAMSA allerdings auf das deutsche Angebot verzichtet. › mehr
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CSU-Generalsekretär wirft Griechenland unsolidarisches Verhalten vor Überbrodende Schuldenpolitik

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wirft Griechenland vor, sich gegenüber den europäischen Partnern unsolidarisch zu verhalten. "Ich kann verstehen, dass die Akzeptanz für die Hilfen für Griechenland gering ist", sagte Dobrindt der Tageszeitung "Die Welt". › mehr

GDL ergreift neues Mittel im Kampf um einheitliches Tarifniveau Arbeitsniederlegung aus Solidarität

Die Lokführergewerkschaft GDL verschärft den seit Monaten andauernden Kampf um bundesweit einheitliche Tarifregelungen erneut. Jetzt sollen auch Zugbegleiter und Disponenten der bestreikten Unternehmen ihre Arbeit niederlegen - aus Sympathie mit den Lokführern, wie die GDL am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. › mehr

Transportpreise fallen - PWC-Experte befürchtet Übernahmen Deutsche Reedereien steuern auf Gewinneinbruch zu

Die deutschen Reedereien steuern im laufenden Jahr wegen harter Preiskämpfe in der Branche auf einen herben Gewinneinbruch zu. "Man muss davon ausgehen, dass die Ertragslage niedriger ausfallen wird", sagte Claus Brandt von der Unternehmensberatung PWC am Mittwoch in Hamburg bei der Vorstellung einer Branchenstudie. 2010 hatten vor allem Containerreeder noch gut verdient. › mehr

Bundesanwaltschaft nimmt 19-jährigen wegen mutmaßlicher Propaganda für Terrororganisationen fest Dschihad-Verherrlicher hinter Gittern

Nach monatelanger Überwachung der Sicherheitsbehörden sitzt einer der mutmaßlich aktivsten Verbreiter von Dschihad-Propaganda in Untersuchungshaft. Wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte, wurde der 19-jährige Harry M. bereits am Dienstag an seinem Wohnort in Neumünster von Beamten des schleswig-holsteinischen Landeskriminalamtes festgenommen. › mehr

Unions-Fraktion befürwortet Waffenlieferungen für NATO-Libyen-Einsatz Ein Selbstverständnis

Die Bundesregierung hat Rückendeckung für etwaige Waffenlieferungen an die NATO für den Libyen-Einsatz erhalten. Unions-Fraktionsvize Andreas Schockenhoff (CDU) sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Es ist selbstverständlich, dass die Bundeswehr innerhalb des NATO-Bündnisses Ausstattung und Munition bereitstellt." Die Kritik der Opposition daran sei "völliger Unsinn". › mehr

Die Versicherung war zuletzt wegen Sexpartys und Beratungsfehlern in die Schlagzeilen geraten Ergo schaltet Entschuldigungs-Anzeigen in Zeitungen

Die wegen ausschweifender Sexpartys, falscher Riester-Anträge und Beratungsfehlern in die Schlagzeilen geratene Ergo-Versicherung wirbt in ganzseitigen Zeitungsanzeigen um das Vertrauen ihrer Kunden. "Wenn Menschen Fehler machen, entschuldigen sie sich. Wenn Unternehmen Fehler machen, unternehmen sie etwas dagegen. Darum tun wir beides", heißt es in den Anzeigen. › mehr

"Hoffnung auf eine Schlagzeile größer als die Sachkenntnis" Kein Pflegenotstand nach dem Ende des Zivildienstes

Das Bundesfamilienministerium ist Befürchtungen entgegengetreten, dass es mit dem Ende des Zivildienstes zum 1. Juli einen Pflegenotstand geben könne. Die Altenpflege in Deutschland sei so organisiert, dass sie auch ohne Zivildienstleistende auskommen könne, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Berlin. › mehr