Mobilfunkunternehmen sollen Finanzämter um 13 Millionen Euro betrogen haben Bundesweite Razzia wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung

Einen großangelegten Fall von Steuerhinterziehung und Geldwäsche in der Mobilfunkbranche hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main aufgedeckt. Der dabei entstandene Schaden betrage mindestens 13 Millionen Euro, teilte die Ermittlungsbehörde am Mittwoch mit. Der Verdacht richte sich gegen bundesweit 23 Beschuldigte aus 13 Unternehmen. › mehr
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Derzeitige Roaming-Verordnung läuft im Juni 2012 aus Kosten für mobiles Surfen im EU-Ausland sollen halbiert werden

Brüssel will den Druck für mehr Wettbewerb auf dem europäischen Roaming-Markt von Handynetzbetreibern erhöhen. Dazu legt die EU-Kommission heute einen Vorschlag für langfristige Maßnahmen vor. Die geltende Roaming-Verordnung läuft im Juni 2012 aus. EU-Medienkommissarin Neelie Kroes fordert einen "dauerhaften strukturellen Lösungsansatz". › mehr

DIW: Griechenland braucht Schuldenschnitt Zu hohe Zinsen

Weitere Finanzspritzen für Griechenland sind nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) herausgeworfenes Geld. "Griechenlands Schulden sind so hoch, dass das Land unter der Zinsbelastung zusammenbricht. Auch ein weiterer Rettungsschirm kann da keine Abhilfe schaffen", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner am Mittwoch in Berlin. › mehr

Bundeskabinett beschließt UNMISS-Mandat - Opposition kritisiert "Vorratsbeschluss" Deutsche Soldaten für den Südsudan

Kurz vor der Unabhängigkeit des Südsudan will die Bundesregierung die Beteiligung deutscher Soldaten und Polizisten an einer Friedensmission in dem neuen afrikanischen Land sicherstellen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch das UNMISS-Mandat, wonach bis zu 50 Soldaten und maximal zehn Polizisten entsandt werden können. › mehr

Betriebsversammlung in Salzgitter Verhandlungen bei Alstom erneut abgebrochen

Die Verhandlungen um die Zukunft des von Sparplänen bedrohten Werks des Bahntechnik-Herstellers Alstom in Salzgitter sind erneut ergebnislos abgebrochen worden. "Die Belegschaft soll die Fehlleistungen des Managements in der Vergangenheit alleine bezahlen", teilte die IG Metall am Mittwochmorgen mit. › mehr

Deutsche Industrie begrüßt WTO-Urteil gegen China "Weltweit wichtiges Signal"

Die deutsche Industrie hat die Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) gegen chinesische Handelshindernisse als "weltweit wichtiges Signal" bezeichnet. Unternehmen anderer Länder dürften beim Zugang zu Rohstoffen nicht willkürlich beschränkt werden, sagte der Vorsitzende des Ausschusses Rohstoffpolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin. › mehr

Auch die CSU kommt nicht ungeschoren davon Biedenkopf attackiert Merkel

Der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) wegen der Energiewende der Bundesregierung scharf kritisiert. Es sei ein politisches Abenteuer, "ohne Beteiligung der Partei einen neuen, angeblich alternativlosen und unumkehrbaren Weg einzuschlagen", sagte Biedenkopf der Wochenzeitung "Die Zeit" laut einem Vorabbericht. › mehr