Die deutsche Industrie hat die Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) gegen chinesische Handelshindernisse als "weltweit wichtiges Signal" bezeichnet. Unternehmen anderer Länder dürften beim Zugang zu Rohstoffen nicht willkürlich beschränkt werden, sagte der Vorsitzende des Ausschusses Rohstoffpolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin.
"Weltweit wichtiges Signal"
Berlin (dapd). Die deutsche Industrie hat die Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) gegen chinesische Handelshindernisse als "weltweit wichtiges Signal" bezeichnet. Unternehmen anderer Länder dürften beim Zugang zu Rohstoffen nicht willkürlich beschränkt werden, sagte der Vorsitzende des Ausschusses Rohstoffpolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin.
Die USA und die Europäische Union müssten "jetzt schnell ein weiteres WTO-Verfahren gegen China anstrengen, das die weitreichenden Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden und bei anderen Metallen untersucht", forderte Grillo.
Die WTO hatte am Dienstag der Beschwerde der EU, der USA und Mexikos gegen China wegen Exportbeschränkungen für Rohstoffe stattgegeben. Der Schlichtungsausschuss der Organisation wies die Begründung aus Peking zurück, die Ausfuhrbeschränkung habe dem Umweltschutz gedient. Bei dem Streit ging es um neun Rohstoffe, unter anderem Bauxit, Magnesium, Zink und gelben Phosphor, die zum Teil für die Auto- und Pharmaindustrie wichtig sind.
dapd
