120.000 Gläubige bei Abschlussgottesdienst - Bundeskanzlerin Merkel mahnt zu religiöser Toleranz Kirchentag endet mit Ruf nach Frieden und Gerechtigkeit

Mit dem Ruf nach Frieden und Gerechtigkeit ist der 33. Evangelische Kirchentag in Dresden zu Ende gegangen. Zum Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel kamen nach Veranstalterangaben am Sonntag 120.000 Menschen am Elbufer in der Innenstadt zusammen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den Kirchentag am Samstag besucht und dabei zu religiöser Toleranz in aller Welt aufgerufen. › mehr

100.000 Menschen am Elbufer in der Innenstadt erwartet Kirchentag endet heute mit Abschlussgottesdienst

Der 33. Evangelische Kirchentag in Dresden geht heute (5. Juni) mit einem Abschlussgottesdienst zu Ende. Ab 10.00 Uhr werden 100.000 Menschen am Elbufer in der Innenstadt zum Abschluss des fünftägigen Glaubensfestes erwartet. Auch Kirchentagspräsidentin Göring-Eckardt und der evangelische Landesbischof in Sachsen, Bohl, wollen teilnehmen. › mehr

Union droht FDP mit Blockade in der Rechtspolitik Koalitionsstreit um innere Sicherheit verschärft sich

In der Koalition verhärten sich die Fronten in der Innen- und Sicherheitspolitik immer mehr. Die Union drohte am Wochenende mit Blockade von Vorhaben der Liberalen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ermahnte die Union, nicht nach dem Prinzip "Wünsch dir was" zu verhandeln. › mehr
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"Ich bin froh, dass es nach einem einvernehmlichen Vorgehen aussieht" Scholz warnt bei Atom-Austieg vor parteipolitischem Taktieren

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat bei den Verhandlungen zum Atom-Ausstieg zur Vernunft gemahnt. "Der Austieg aus der Atomkraftnutzung ist eine ernste Sache. Da verbietet sich jedes parteipolitische Taktieren", sagte Scholz dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe). Nach der Diskussion im Kanzleramt zeichne sich für ihn jedoch ein Konsens über das Ende der Atomkraft in Deutschland ab. › mehr

Am späteren Vormittag soll auch das traditionelle Kulturfest stattfinden Tausende demonstrieren gegen Rechts in Braunschweig

Gegen eine geplante Kundgebung von Neonazis sind am Samstag in Braunschweig Tausende Demonstranten auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben nahmen an zwei Protestveranstaltungen mindestens 2.400 Menschen teil. Beide Gegendemonstrationen starteten friedlich. Am späteren Vormittag sollte auch das traditionelle Kulturfest "Braunschweig International" stattfinden. › mehr

"Der kräftige Aufschwung wird neue Spielräume für Entlastungen schaffen" Brüderle dringt auf schnelle Steuersenkungen

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle beharrt auf raschen Steuersenkungen. "Ich erwarte von der Bundesregierung, dass die kalte Progression noch in dieser Wahlperiode abgemildert wird. Die Dividende des schwarz-gelben Aufschwungs muss an die Bürger weitergegeben werden", sagte Brüderle dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe). › mehr

Gesamtkosten werden auf rund 350 Millionen Euro geschätzt Bund investiert 110 Millionen Euro in neue Berliner S-Bahn-Strecke

Der Bund investiert 110 Millionen Euro in die S-Bahn-Anbindung des Berliner Hauptbahnhofs in Nord-Süd-Richtung. Mit dem Geld für den ersten Abschnitt der neuen S-Bahnlinie 21 trage der Bund dazu bei, den öffentlichen Nahverkehr in Berlin weiter zu verbessern und die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte besser miteinander zu vernetzen, sagte der Parlamentarische Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann. › mehr

Rips: "Wir sind für den schnellen Atomausstieg" Mieterbund warnt vor Belastungen durch Energiewende

Der Deutsche Mieterbund hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Kosten der Energiewende einseitig auf die Mieter abzuwälzen. "Wir sind für den schnellen Atomausstieg", sagte Verbandspräsident Franz-Georg Rips dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). "Aber wir müssen die Kosten gerecht verteilen." › mehr

Er will sich vor Ort einen Überblick über die Versorgung verschaffen EHEC: Bahr besucht Hamburger Uni-Klinik

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr besucht wegen der EHEC-Infektionswelle am Sonntag das Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf. Er wolle sich vor Ort einen Überblick über die Versorgung der EHEC-Patienten verschaffen, erklärte das Bundesgesundheitsministerium am Samstag in Berlin. Von den aktuellen EHEC-Erkrankungen ist vor allem Norddeutschland betroffen. › mehr

Lieberknecht: Thüringen scheidet "aus geologischen Gründen aus" Thüringen will kein Atom-Endlager

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberkecht (CDU) hat sich gegen ein Endlager für Atommüll in Thüringen ausgesprochen. Lieberknecht sagte MDR INFO am Freitag, Thüringen scheide nicht aus politischen Gründen, "sondern aus geologischen Gründen als Endlagerstelle aus, weil wir einfach nicht die entsprechenden Gesteinsformationen haben im Freistaat Thüringen". › mehr