Lieberknecht: Thüringen scheidet "aus geologischen Gründen aus" Thüringen will kein Atom-Endlager

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberkecht (CDU) hat sich gegen ein Endlager für Atommüll in Thüringen ausgesprochen. Lieberknecht sagte MDR INFO am Freitag, Thüringen scheide nicht aus politischen Gründen, "sondern aus geologischen Gründen als Endlagerstelle aus, weil wir einfach nicht die entsprechenden Gesteinsformationen haben im Freistaat Thüringen".

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Thüringen will kein Atom-Endlager

Halle (dapd). Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberkecht (CDU) hat sich gegen ein Endlager für Atommüll in Thüringen ausgesprochen. Lieberknecht sagte MDR INFO am Freitag, Thüringen scheide nicht aus politischen Gründen, "sondern aus geologischen Gründen als Endlagerstelle aus, weil wir einfach nicht die entsprechenden Gesteinsformationen haben im Freistaat Thüringen". Vielmehr solle bundesweit ergebnisoffen nach einer geeigneten Endlagerstelle gesucht werden.

Lieberknecht betonte zudem, dass neu gebaute Stromtrassen vorrangig für den Transport erneuerbarer Energien genutzt werden sollten. Um die Akzeptanz für die neuen Trassen vor Ort nicht zu verlieren, brauche es den eindeutigen Nachweis, dass diese auch tatsächlich für die erneuerbaren Energien benötigt würden und nicht nur der Augenblick genutzt werde, um schon länger geplante Projekte umzusetzen.

dapd