"Süddeutsche Zeitung": Energiekonzernen wird der Neubau von Atomkraftwerken zu teuer RWE und E.ON rücken angeblich von Atomplänen in Großbritannien ab

Nach dem Atom-Ausstieg in Deutschland könnten auch die Pläne der Energiekonzerne E.ON und RWE zum Bau neuer Kernkraftwerke in Großbritannien bald Makulatur sein. Die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe) berichtet unter Berufung auf mit dem Projekt vertraute Manager, es werde immer unwahrscheinlicher, dass die geplanten fünf bis sechs neuen Reaktoren wie vorgesehen realisiert würden. › mehr

Präsident des Umweltbundesamts spricht aber von einer "komplizierten Gemengelage" Flasbarth bei Kyoto-Nachfolgeregelung optimistisch

Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, hat sich nach dem Petersberger Klimadialog optimistisch gezeigt, dass es eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll geben wird. "Die Ergebnisse des Petersberger Dialogs sind ein kleiner wichtiger Schritt in einem langen Prozess und einer komplizierten Gemengelage", sagte Flasbarth dem "Hamburger Abendblatt". › mehr

Bundespräsident Wulff soll vor dem Parlament sprechen Einladung nach Griechenland

Bundespräsident Christian Wulff hat eine Einladung nach Griechenland bekommen. Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias habe Wulff offiziell eingeladen, und Parlamentspräsident Philippos Petsalnikos habe den Wunsch übermittelt, das deutsche Staatsoberhaupt möge bei seinem Besuch eine Rede vor den griechischen Abgeordneten halten, sagte ein Sprecher des Bundespräsidialamts am Dienstag. › mehr
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Bestenfalls Korrekturen im System möglich Beck stellt klar: Keine Zustimmung zu Steuersenkungen

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat klargestellt, dass er Steuersenkungen generell ablehnt. Möglich seien allenfalls Korrekturen innerhalb des Systems, indem man etwa den Spitzensteuersatz auf 49 Prozent anhebe, um im Gegenzug dann die unteren Einkommen zu entlasten, sagte Beck am Dienstag in Mainz. › mehr

Grüne beantragen Aktuelle Stunde - Union schweigt, Opposition erbost Unmut über möglichen Panzer-Deal

Der angeblich geplante Verkauf von Panzern nach Saudi-Arabien sorgt für Ärger in der Koalition. FDP-Abgeordnete verlangten am Dienstag von der Bundesregierung Informationen über die möglichen Lieferungen. Auch aus der Unionsfraktion kamen mahnende Stimmen. Die Opposition kritisierte den möglichen Deal scharf. Die Grünen beantragten eine Aktuelle Stunde im Bundestag. › mehr

Anteil an der europäischen Griechenland-Tranche bei fünf Milliarden Euro Der Löwenanteil stammt aus Deutschland

Bei der anstehenden Tranche für Griechenland übernimmt Deutschland einen Großteil der Hilfen. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, stellt die staatliche Bankengruppe KfW Kredite über 5,05 Milliarden Euro bereit. Damit übernimmt Deutschland mehr als die Hälfte der von den Euroländern vereinbarten Hilfen von 8,7 Milliarden Euro. › mehr

Rewe-Touristik verweist auf höhere Kosten Pauschalreisen werden im Winter teurer

Die Bundesbürger müssen sich im Winter auf kräftig steigende Preise für Pauschalreisen einstellen. Der drittgrößte deutsche Veranstalter Rewe-Touristik (ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg) kündigte für die Wintersaison 2011/2012 Preiserhöhungen von durchschnittlich 2,5 Prozent an. › mehr

Der Rüstungs- und Technologiekonzern peilt beim Umsatz die Drei-Milliarden-Marke an (Bild) Diehl-Gruppe mit deutlichem Umsatz- und Gewinnzuwachs

Die in den Bereichen Rüstung, Luftfahrt und Metallverarbeitung tätige Diehl-Gruppe hat 2010 Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert und will im laufenden Jahr weiter kräftig wachsen. Auch aufgrund von Zukäufen kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 24 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 2,7 Milliarden Euro, wie der Vorstandsvorsitzende, Thomas Diehl, in Nürnberg bekanntgab. › mehr

Rückkehr zur EKD geplant Käßmann soll Luther-Botschafterin werden

Margot Käßmann soll in den Dienst der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zurückkehren. Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende und hannoversche Landesbischöfin habe mit der Kirchenleitung vereinbart, dass sie "Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017" wird, berichten "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" in ihren Mittwochsausgaben. › mehr

Deutschland für osteuropäische Geringverdiener unattraktiv "Sieben Euro pro Stunde verdienen sie auch zu Hause"

Die Öffnung der deutschen Grenzen für osteuropäische Leiharbeiter hat laut der Zeitarbeitsfirma Manpower keine Wirkung gezeigt. "Deutschland ist nicht attraktiv für Geringverdiener aus Polen. Sieben Euro pro Stunde verdienen sie auch zu Hause", sagt Vera Calasan, Chefin von Manpower Deutschland, den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe. › mehr