Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, hat sich nach dem Petersberger Klimadialog optimistisch gezeigt, dass es eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll geben wird. "Die Ergebnisse des Petersberger Dialogs sind ein kleiner wichtiger Schritt in einem langen Prozess und einer komplizierten Gemengelage", sagte Flasbarth dem "Hamburger Abendblatt".
Flasbarth bei Kyoto-Nachfolgeregelung optimistisch
Hamburg (dapd). Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, hat sich nach dem Petersberger Klimadialog optimistisch gezeigt, dass es eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll geben wird. "Die Ergebnisse des Petersberger Dialogs sind ein kleiner wichtiger Schritt in einem langen Prozess und einer komplizierten Gemengelage", sagte Flasbarth dem "Hamburger Abendblatt". "Am Ende ist wichtig, dass die Staaten eine verbindliche Vereinbarung treffen, wie sie den CO2-Ausstoß reduzieren und die Erderwärmung stoppen", betonte er. Dass es bis dahin möglicherweise etwas länger dauere, solle niemanden entmutigen.
Es sei von vornherein klar gewesen, dass man nicht mit einem Treffen alle Probleme lösen kann, sagte Flasbarth mit Blick auf die Kritiker des Treffens. "Statt das Kyoto-Protokoll totzusagen, sollten sich jetzt alle anstrengen, damit der nächste Klimagipfel in Durban erfolgreich wird und weitere Fortschritte bringt", fügte er hinzu.
dapd
