Energieeffizenz Förderprogramme für energieeffizientes Bauen nutzen

Der sparsame Umgang mit Energie soll belohnt werden. Förderprogramme gibt es von Bund, Ländern und Gemeinden, teilweise sogar von den Energieanbietern. Welche öffentlichen Programme Handwerkskunden nutzen können.

Zwei Förderprogramme des Bundes sind in ganz Deutschland verfügbar: die Programme der KfW-Bank sowie des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). - © Foto: sinuswelle/Fotolia

Wenn Handwerker beauftragt werden, um Gebäude oder Wohnungen zu sanieren, können von ihren Kunden bestimmte Förderprogramme beantragt werden. Birgit Holfert, Expertin der Verbraucherzentrale Energieberatung, erläutert: "Förderprogramme gibt es von Bund, Ländern und Gemeinden, teilweise sogar von den Energieanbietern. Förderfähig sind Neubauten und umfassende Sanierungen von bestehenden Gebäuden, aber auch einzelne Maßnahmen, die einer Steigerung der Energieeffizienz dienen, zum Beispiel der Austausch der Fenster oder eine Modernisierung der Heizungsanlage."

Für jedes Fördervorhaben gibt es eigene Fördermaßnahmen. Dabei wird unter anderem unterschieden, ob es sich um einen Neubau oder eine Modernisierung eiens Gebäudes handelt. Geeignete Programme finden Sie auf der Seite des BINE Informationsdienstes.

Programme der KfW-Bank und des BAFA deutschlandweit

Zwei Angebote des Bundes sind in ganz Deutschland verfügbar: die Programme der KfW-Bank sowie des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die KfW bietet zum einen sehr günstige Kredite an, zum anderen gibt es Einmalzuschüsse für ausgewählte Vorhaben. Das BAFA fördert bestimmte Einzelmaßnahmen, vor allem im Bereich erneuerbare Energien. Außerdem koordiniert das BAFA zwei öffentlich geförderte Energieberatungsangebote: die Verbraucherzentrale Energieberatung sowie die BAFA-Vor Ort-Beratung.

Die regionalen Förderangebote unterscheiden sich je nach Bundesland und Kommune stark. Und auch ob verschiedene Angebote miteinander kombiniert werden können, hängt vom einzelnen Programm ab. Birgit Holfert rät deshalb, unbedingt einen Fachmann zu konsultieren, bevor ein möglicherweise förderfähiges Projekt in Angriff genommen wird: "Eine Regel gilt nämlich fast immer: Die Förderung muss zumeist vor Beginn der Maßnahme beantragt werden. Erfährt man also erst nach dem ersten Spatenstich vom idealen Fördertopf, ist es häufig zu spät."

Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft bei Fragen

Bei allen Fragen zu Förderprogrammen und dem effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es bei der Energieberatung des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale . meh