Neue DHZ

Das große Rad gedreht Warum die DHZ inhaltlich und optisch auf den Prüfstand kam

Liebe Leserinnen und Leser, eigentlich haben Sie wesentlichen Anteil daran, dass Sie ab sofort eine ganz andere DHZ in den Händen halten. Denn ganz am Anfang stand im Rahmen unserer regelmäßigen Marktforschung eine intensive Leserumfrage, die ergab, dass wir vor allem mit unserem Layout zunehmend nicht mehr auf der Höhe der Zeit waren. Um diesen veränderten Ansprüchen und Lesergewohnheiten Rechnung zu tragen, haben wir uns dann dazu entschieden, nach zehn Jahren wieder einmal das große Rad zu drehen und das gesamte Produkt Deutsche Handwerks Zeitung und die Marke DHZ inhaltlich und gestalterisch auf den Prüfstand zu stellen.

Gemeinsam mit unseren Partnern, den 23 herausgebenden Handwerkskammern, sind wir das Projekt nach einem strengen Zeitplan angegangen – das Resultat sehen Sie heute. Inhaltlich setzen wir weiterhin auf den Dreiklang von wirtschaftspolitischer Berichterstattung aus der Sicht des Handwerks, Regionalthemen und des betrieblichen Nutzwerts. Dabei werden künftig die Themen Gesundheit und Digitalisierung eine noch zentralere Rolle spielen als bisher.

Das Layout wurde wesentlich luftiger konzipiert und mit einer deutlich besser lesbaren Schrift ausgestattet. Großformatige Bilder, Infografiken und speziell entwickelte Schaubilder mit Erklärfunktion werden künftig eine gewichtigere Rolle einnehmen. Im Jahr des 70-jährigen Bestehens der DHZ haben wir uns auch getraut, das Logo und den Schriftzug für einen neuen Markenauftritt zu nutzen. Mit diesem Gesamtkonzept schaffen wir eine multimediale Klammer um alle Print- und Digitalprodukte der DHZ. Ich hoffe, Sie freunden sich schnell mit der „runderneuerten“ DHZ an und nehmen Ihre Handwerkszeitung noch häufiger zur Hand als bisher.

Viel Spaß beim Lesen
Ihr Alexander Holzmann

Verleger

Größere Bilder, bessere Grafiken

Nach mehr als zehn Jahren bekommt die Deutsche Handwerks Zeitung wieder ein neues Layout. Die Zeitung wird künftig magaziniger – und besser lesbar.

Die Deutsche Handwerks Zeitung (DHZ) hat ihr Erscheinungsbild erneuert. Die weiterentwickelte gedruckte Ausgabe erscheint am 22. November 2019. "Grafiken und magazinige Elemente spielen künftig eine wesentlich größere Rolle", sagt DHZ-Chefredakteur Steffen Range. „Wir rücken noch näher ans Handwerk heran.“

Auch inhaltlich wurde die Zeitung modernisiert. Ab sofort berichtet die DHZ intensiver über Digitalisierung und Gesundheitsthemen. Neu ist der doppelseitige Schwerpunkt in jeder Ausgabe, in dem Themen des Handwerks aus unterschiedlichen Blickwinkeln vertieft werden. Infografiken und großformatige Bilder spielen künftig eine gewichtigere Rolle. „Wir haben die Bildsprache an veränderte Lesegewohnheiten angepasst“, sagt Range. Meinungsbetonte Darstellungsformen werden jetzt besser in den redaktionellen Kontext eingebunden.

Selbstbewusstes Eintreten fürs Handwerk

Die neu sortierte Seitenstrecke trägt dazu bei, den Leserinnen und Lesern den Zugang zu redaktionellen Inhalten zu erleichtern. Diskussionen in Fokusgruppen hatten gezeigt, dass sich die Leserinnen und Leser von ihrer Zeitung eine attraktivere visuelle Gestaltung, vertiefte Analysen und ein selbstbewusstes Eintreten für die Belange des Handwerks wünschen.

Die modernisierte Gestaltung der DHZ orientiert sich am Magazinlayout, schafft Luftigkeit und arbeitet mit Gegensätzen: Kleinteilige Texte, längere Lesestücke und Infografiken wechseln einander ab. Besonderer Wert wurde auf die Verwendung gut lesbarer, zeitgemäßer Schriften gelegt.

Das Layout hat die Münchner Agentur 2issue entwickelt. Dabei wurde auch das Logo der Deutschen Handwerks Zeitung umgestaltet. Intensiver als bisher kommt die Abkürzung DHZ zum Einsatz. Das vertraute Blau der Marke wurde optimiert. Der Schriftzug DHZ ist klar und einfach gehalten. Das Logo ist flexibel einsetzbar und exzellent erkennbar, von Weitem ebenso wie auf engem Raum - etwa in digitalen Medien.

Modernität und Tradition

Auch künftig hält die Zeitung an ihrer bewährten dreiteiligen Gliederung aus wirtschaftspolitischer Berichterstattung, Regionalthemen und Nutzwert fest. Erhalten bleibt der Claim „Die Wirtschaftszeitung für den Mittelstand“. Verleger Alexander Holzmann: "Unser Relaunch drückt Modernität aus und knüpft zugleich an unsere stolze Tradition an. Wir unterstreichen unsere Kompetenz und Verbundenheit mit dem Handwerk.“

Die Deutsche Handwerks Zeitung wurde vor 70 Jahren gegründet, der letzte Print-Relaunch liegt mehr als zehn Jahre zurück.

Die Deutsche Handwerks Zeitung erscheint bei Holzmann Medien in Bad Wörishofen und erreicht eine verkaufte Auflage von knapp 490.000 Exemplaren. Herausgeber sind 23 Handwerkskammern in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen sowie Teilen Sachsens und Sachsen-Anhalts. Sie wurde 1949 als „Bayerische Handwerker-Zeitung“ gegründet.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Modifizierte Blattstruktur
  • Schwerpunktthema in jeder Ausgabe
  • Systematisierter Mix aus harten News und Lesegeschichten
  • Ausweitung der Nutzwert-Berichterstattung
  • Mehr Berechenbarkeit und bessere Leserführung
Magazingeres Layout
  • Weißraum
  • Reduktion von Kästen, Schriftarten und Linien
  • Bildanteil vergrößert
  • Gut lesbare Schriften
Verbesserte Bildsprache
  • Arbeitende Handwerker im Mittelpunkt
  • Mehr Möglichkeiten für ungewöhnliche Schnitte
  • Konzentration auf weniger, dafür bildstärkere Motive
Aufwertung Grafik
  • Aufgewertete Infografikseiten
  • Kleingrafiken modernisiert
  • Farbwelt erweitert
Intensivierte Zielgruppenansprache
  • Durch handwerkernahe Bildsprache
  • Neue Formate, die näher ans Handwerk rücken (Werkstattbesuch, Meine Vision, Eine Frage... zwei Meinungen)
  • Aufwertung durch verbesserte Anbindung von Meinungsstücken
Thematische Erweiterung
  • Mehr Digitalisierung
  • Mehr Gesundheitsthemen
Markenführung
  • Modernisierung Logo und Markenleitbild
  • Besonderes Augenmerk auf Verwendbarkeit des Logos in der digitalen Welt
  • Stärkung des Absenders „Handwerkskammer“ durch prominente Kenntlichmachung

Nichts lieber als Steuern und Recht

Die Neugestaltung der Deutschen Handwerks Zeitung basiert auf einer umfassenden Marktforschung. Die Leser wissen genau, was sie mögen – und was sie langweilt.

Unzählige Workshops, zahlreiche Sitzungen von Arbeitsgruppen, umfassende Befragungen sind dem Relaunch der Deutschen Handwerks Zeitung (DHZ) vorausgegangen. Dabei wollte die Redaktion nicht nur wissen, was sich ihre Partner – die Handwerkskammern – wünschen. Vor allem die Anforderungen der Leserinnen und Leser wurden in aufwendigen und kostspieligen Verfahren ermittelt. Wichtige Ergebnisse im Überblick (Quelle dima Marktforschung, Mannheim).

Wie viel Zeit verbringen die Leserinnen und Leser mit der Deutschen Handwerks Zeitung?

Das kommt darauf an, wo die Leser wohnen. Der absolute Spitzenwert wurde in Ostthüringen ermittelt. Hier wenden die Leser 35 Minuten auf die Lektüre der Zeitung auf. In Ballungsräumen nehmen sich die Nutzer weniger Zeit für die DHZ. Sowohl die repräsentative Marktforschung als auch Fokusgruppendiskussionen zeigen, dass die meisten Leser 20 bis 30 Minuten für die DHZ reservieren. Die Zeitung wird gerne in der Frühstückspause gelesen – und eher im Büro als zu Hause auf der Couch.

Was schätzen die Leser an der Deutschen Handwerks Zeitung?

Die DHZ steht bei ihren Lesern im Ruf, seriös, neutral und sachlich zu berichten. Die journalistische Qualität und Aktualität der Artikel werden gemeinhin gewürdigt. Allerdings erhoffen sich viele Leser eine vertiefte Berichterstattung– ein Wunsch, dem die DHZ durch das neue Schwerpunktthema in jeder Ausgabe nachkommt. Einige Leserinnen und Leser würden gerne auch mehr Informationen speziell über ihr Gewerk in der Zeitung finden.

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Welche Inhalte sind besonders beliebt?

Seit Jahren landen in allen Erhebungen harte Nutzwertthemen auf den vorderen Plätzen. Damit sind Rubriken wie Steuern, Recht, Betriebswirtschaft und Technik gemeint – Informationen also, die die Handwerker direkt in ihrem Betrieb anwenden können. Weniger gefragt sind Themen, die keinen unmittelbaren Bezug zum Handwerk haben, etwa Reise. Beliebt sind auch Handwerkerporträts und Praxisbeispiele aus anderen Betrieben. Die Leserinnen und Leser erwarten, dass Digitalisierung, Automatisierung sowie Umweltthemen an Bedeutung zunehmen – was sich in der künftigen Ausrichtung der DHZ niederschlägt.

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Was verstimmt die Leserinnen und Leser der Deutschen Handwerks Zeitung?

Die Leser der DHZ sehen es gerne, wenn Handwerker im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen. Sie erwarten ein Eintreten ihrer Zeitung für die Belange des Handwerks. Sie hoffen, dass die DHZ dazu beiträgt, die Wertschätzung für den Berufsstand zu erhöhen. Dabei gestehen die Leser der Zeitung auch eine politische Rolle zu: Sie soll Botschaften des Handwerks in die Ministerien und Parlamente tragen, und das könnte die Redaktion nach Ansicht ihrer Kunden gern verstärken. Einige Leser kritisieren überdies, dass in der Zeitung zu häufig „Schlips- und Anzugträger“ auftauchen.

Wie informieren sich die Handwerker beruflich?

Bedrucktes Papier spielt im Handwerk nach wie vor eine große Rolle. Besonders gern informieren sich Handwerker mit Hilfe von Katalogen und Broschüren, aber auch der Austausch mit Kollegen ist ihnen wichtig. Auch Fachzeitschriften und Zeitungen spielen eine wichtige Rolle bei der Informationsbeschaffung. Digitale Medien werden unterm Strich weniger genutzt als gedruckte Informationen, allerdings ist das auch eine Altersfrage. Für jüngere Handwerker sind digitale Medien aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken.

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Wie wichtig ist Handwerkern die regionale Berichterstattung?

Handwerker sind regional verwurzelt. Das zeigt sich auch an der Bedeutung der Regionalberichterstattung für die Deutsche Handwerks Zeitung. Rund ein Drittel der Lesezeit entfällt auf den Regionalteil. Mehr als die Hälfte beurteilt die Regionalberichterstattung der Kammern als gut oder sehr gut. 42 Prozent der Leserinnen und Leser würden sich sogar mehr Berichte aus ihrem Kammerbezirk wünschen.

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Neue Features für App und E-Paper

Zum Relaunch der gedruckten Zeitung werden auch die App und das E-Paper der Deutschen Handwerks Zeitung aufgefrischt. Die digitale Ausgabe wird komfortabler.

Ob Nutzwert für den Betrieb, Tipps für Azubis oder tagesaktuelle Nachrichten aus dem Handwerk – mit den digitalen Kanälen der DHZ sind die Leserinnen und Leser immer und überall bestens versorgt.

Über die Homepage der DHZ ist jede gedruckte Ausgabe für Abonnenten kostenfrei elektronisch abrufbar. Einzelne Artikel im E-Paper können mit einem Klick im komfortablen Lesemodus mit skalierbarer Schriftgröße betrachtet werden. Über eine Stichwortsuche lässt sich das Archiv nach Themen durchsuchen. Einzelne Artikel können als Favoriten gespeichert und zum persönlichen Archiv hinzugefügt werden. Beiträge, die auch für die Kollegen interessant sind, lassen sich per E-Mail versenden, in den sozialen Netzwerken teilen, ausdrucken oder als PDF speichern.

Der Zugang zum E-Paper ist über die Website www.dhz.net/epaper möglich. Anmeldung mit Kundennummer und Postleitzahl.

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Das neue Dashboard enthält Elemente wie z.B. den Instagram-Kanal der DHZ
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Die neue App der DHZ überzeugt durch Übersichtlichkeit.

Jederzeit und überall von unterwegs aus auf die DHZ zugreifen – das ermöglicht auch die App für Smartphones und Tablet-PCs. Über die App-Stores von Googles Android- und Apples iOS-Betriebssystem rufen Empfänger der gedruckten Zeitung kostenfrei die Digitalversion ab. Leser können im Archiv schmökern und interessante Artikel als Favoriten speichern. Der Zugang zur App funktioniert wie beim EPaper mit Kundennummer und Postleitzahl.

Zum Relaunch der gedruckten Ausgabe startet ein neue Version der Mobile Publishing Suite, die App wird also um zusätzlich Funktionen bereichert.

  • Dashboard. Das interaktive Dashboard dient als neue App Startseite und Einstieg in die Verlagswelt von Holzmann Medien.
  • Onboarding. Beim ersten App Start wird die Leserschaft mit einem Onboarding begrüßt, in dem Neuerungen und Verbesserungen angekündigt und erklärt werden. Auch das Auswählen der passenden Regionalausgabe erfolgt hier.
  • Kontextbezogene Hilfe. Ähnlich wie beim Onboarding werden an einigen Stellen in der App kontextbezogene Hilfeelemente angezeigt, die rasch einen Überblick über alle Funktionen der App bieten. Dies geht vom Hinweis auf den Artikellesemodus bis hin zu einer Beschreibung der Merklisten und Druckfunktion.
  • Verbesserte Sharing-Funktionen. Auch aus iOS und Android kann nun einfach in Sozialen Medien geteilt werden. Die Applikationen erstellen dabei automatisiert einen Deeplink der das E-Paper öffnet und dort den geteilten Artikel anzeigt. Ebenso wird ein spezieller Token gesetzt, der den Artikel für 48 Stunden auch Nicht-Abonnenten zugänglich macht.

Videos

Relaunch der DHZ: Interview mit Alexander Holzmann und Frank Muck

Wie die Leser in den Relaunch-Prozess einbezogen wurden und was sich optisch wie inhaltlich getan hat, beschreiben Verleger Alexander Holzmann und DHZ-Redaktionsleiter Frank Muck im Interview.

Die neue DHZ: Präsentiert vom Team hinter der Deutschen Handwerks Zeitung

Reizarm, buchstabenlastig, überfrachtet: Das Relaunch-Team der Deutschen Handwerks Zeitung rechnet mit dem alten Layout ab – und verrät, worauf es bei der neuen DHZ besonders stolz ist.

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