Solarspeicher werden günstiger und bekommen genauso wie Holzpellet-Heizungen eine stärkere Förderung – günstige Voraussetzungen für einen Heizungstausch. Ab dem 12. Juni findet die diesjährige "Woche der Sonne und Pellets" statt und informiert über Techniken, Einsatzmöglichkeiten und Förderungen. Mit dabei sind auch viele Handwerksbetriebe.
Trotz Kürzungen bei der EEG-Umlage erleben Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien weiter einen Aufschwung. Allein im Jahr 2014 wurden nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW Solar) 200.000 neue Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeerzeugung und 35.000 Pelletfeuerungen neu installiert.
Bereits zehn Millionen Menschen in Deutschland nutzen selbst erzeugten Ökostrom oder -wärme auf Basis von Sonnenenergie. Und es sollen noch mehr werden. Deshalb veranstalten BSW Solar und das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) auch in diesem Jahr eine " Woche der Sonne und Pellets" und informieren vom 12. bis zum 21. Juni anhand von mehr als 3.000 Veranstaltungen rund um Solarstrom und Speicher, Solarwärme und Holzpellets über Techniken, Einsatzmöglichkeiten und Förderungen.
Solarstromspeicher werden günstiger
Mit dabei sind Handwerksbetriebe, Kommunen, Umweltinitiativen, Verbraucherzentralen, Schulen, Energieberater und Anlagenbetreiber. Zu finden sind die einzelnen Veranstaltungen und Fachbetriebe, die sich spezielle Aktionen überlegt haben, über die Internetseite woche-der-sonne.de .
"Ziel der Aktionswoche ist es, jetzt ganz Deutschland ins ‚Solar- und Pelletfieber‘ zu versetzen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar zum Start des diesjährigen " Woche der Sonne und Pellets". Wer seine Energiekosten dauerhaft senken und Klimaschutz nicht anderen überlassen wolle, sollte seiner Meinung nach das Infoangebot jetzt unbedingt nutzen und sich vor Ort kostenlos und aus erster Hand informieren.
Als Grund nennt er auch den Trend, dass Solarstromspeicher in letzter Zeit deutlich preisgünstiger gewordenen seien – durch Skaleneffekte und technischen Fortschritt wurden die Kosten um rund 26 Prozent reduziert. Die Zahl der Speicher, die Hausbesitzer installieren ließen, hat sich in den letzten zwölf Monaten deshalb auf über 20.000 mehr als verdoppelt. Unterstützend wirkte auch, dass die KfW-Bankengruppe die Investition in Solarstromspeicher derzeit mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten fördert .
Abwrackprämie für alte Heizungen
Neue Förderungen sollen auch den Absatz von Holzpellet-Heizungen ankurbeln. So hat die Bundesregierung zum 1. April 2015 ein Marktanreizprogramm mit Schwerpunkt auf dem Wärmemarkt aufgelegt. Es umfasst 360 Millionen Euro.
Ersetzt man derzeit seine alte Heizung durch eine effiziente Solar-Pellets-Kombianlage, erhält man einen Zuschuss von mindestens 6.000 Euro als Abwrackprämie für die alte Heizung, rechnet der BSW Solar vor. Mehr zum Marktanreizprogramm lesen Sie hier.>>>
Das Deutsche Pelletinstitut rät Hausbesitzern, die Die Sommermonate für einen Heizungstausch zu nutzen und sich zuvor umfassend und kompetent beraten zu lassen. Die " Woche der Sonne und Pellets" biete dafür die optimale Gelegenheit. dhz