Zehn Thesen Wie Social Media Unternehmen verändert

Für Unternehmen wird Social Media immer wichtiger, aber nicht nur für das Marketing, sondern auch in der PR, im Vertrieb, im Kundenservice und im Personalmarketing. Allerdings ist die Zeit von Experimenten für die meisten Branchen vorbei. Der Umgang wird professioneller.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) betreiben ihr Marketing wegen mangelnder Strukturen und Ressourcen häufig nach dem Prinzip "learning-by-doing". - © Michail Petrov - stock.adobe.com

Das geht aus einem Thesenpapier der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Das Thesenpapier zeigt die wichtigsten Veränderungen für die Fachbereiche Marketing, PR, Vertrieb, Kundenservice und Personalmarketing auf.

Laut den Experten der Fachgruppe ist Social Media für viele Unternehmen nun so wichtig, dass die Werkzeuge in den Unternehmen professioneller werden müssen.

"Die meisten deutschen Unternehmen haben verstanden, dass Social Media weit mehr als nur ein weiterer Werbekanal ist. Für die meisten Branchen ist daher die Zeit der Experimente mit Social Media vorbei. Umso wichtiger werden die eigentlichen Prozesse rund um Social Media in der gesamten Organisation", sagt Patrick Wassel, Stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Die Fachgruppe hat zehn Thesen zur Zukunft von Social Media zusammengestellt:

  1. Social Media etabliert sich als Querschnittsfunktion
  2. Social Media wird immer wichtiger, um sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen
  3. Social Media findet langsam Einzug in die Produktentwicklung
  4. Social Media verändert klassische CRM-Prozesse
  5. Social Media erfordert zielgruppenspezifische Präsenzen
  6. Social Media braucht einheitliche Kennzahlen
  7. Social Media nimmt weiteren Einfluss auf Werbekampagnen
  8. Social Media wertet interne Kommunikation weiter auf
  9. Social Media verändert die Unternehmenskultur
  10. Social Media muss seine Effizienz noch stärker beweisen
dhz