Weihnachtspost Geschenke für Geschäftspartner noch rechtzeitig zum Fest versenden

Die Schlangen vor den Schaltern der Deutschen Post und anderen Paketdienstleistern wie Hermes nehmen in diesen Tagen wieder ungewohnte Ausmaße an. Wer Geschäftspartnern noch Weihnachtspäckchen oder Grußkarten zusenden möchte, muss sich beeilen, die Fristen für eine rechtzeitige Zustellung nicht zu verpassen.

An einem Durchschnittstag verschickt die Post nach eigenen Angaben 2,7 Millionen Päckchen und Pakete sowie 66 Millionen Briefe. - © Fotolia

Wer die Post als Weihnachtsmann-Helfer benötigt, hat noch rund eine Woche Zeit. Pakete mit Gaben zum Fest müssten bei den Versanddienstleistern in Deutschland spätestens am 22. Dezember aufgeben werden, wenn sie Heiligabend unterm Weihnachtsbaum liegen sollen, teilten die Deutsche Post DHL und die Hermes-Gruppe am Dienstag mit. Bei UPS müssen Weihnachtssendungen bis zum 21. Dezember eingeliefert werden, bei DPD bis zum 20. Dezember.

Mehr beeilen muss sich, wer noch eine rechtzeitige Zustellung von Paketen ins Ausland schaffen möchte. Am Donnerstag endet die Frist, bis zu der die Post die pünktliche Lieferung von Weihnachtspaketen in Nachbarländer garantiert. Hermes verspricht bis zu diesem Stichtag eine europaweite, UPS sogar eine weltweite Zustellung. Bis zum 19. Dezember sagt Hermes die Lieferung in Nachbarländer zu.

Wer sich nur per Karte oder Brief zum Fest in Erinnerung bringen will, hat noch bis einen Tag vor Heiligabend Zeit - am 23. Dezember muss der Umschlag im Briefkasten sein. Auch in der Weihnachtszeit seien sie "in der Regel am folgenden Werktag beim Empfänger", teilte das Unternehmen mit. Der Konzern rät aber, nicht bis zum letzten Termin zu warten.

DHL liefert auch am Sonntag vor Heiligabend

An einem Durchschnittstag verschickt die Post nach eigenen Angaben 2,7 Millionen Päckchen und Pakete sowie 66 Millionen Briefe. Vor Weihnachten könne das tägliche Brief- und Paket-Aufkommen doppelt so hoch sein, sagte eine Post-Sprecherin der Nachrichtenagentur dapd. Das Unternehmen kündigte an, wegen des hohen Aufkommens auch am 4. Advent, dem 18. Dezember, Pakete auszufahren.

DHL verfügt nach eigenen Angaben über 17.000 Verkaufspunkte und Filialen, mehr als 2.500 Packstationen und 1.000 Paketboxen in Deutschland. Nahezu 90 Prozent der DHL-Pakete erreichen nach Unternehmensangaben innerhalb eines Tages nach Versand den Empfänger. DHL-Pakete sind generell bis 500 Euro versichert, Päckchen hingegen nicht.

Hermes verfügt zwar über keine Packstationen und Paketboxen, bietet aber den direkten Versand an 14.000 Paketshops an. "Wir gehen von 35 Millionen Sendungen im Dezember aus", sagte ein Hermes-Sprecher. Kurz vor Weihnachten seien es 120 Prozent mehr als im Durchschnitt. Hermes-Päckchen sind generell bis 50 Euro versichert, Pakete bis 500 Euro. "Davon ausgenommen sind aber Schmuck und Bargeld", sagte der Sprecher.

DHZ/dapd