Förderung vom Bund Höhere Zuschüsse für Mini-KWK-Anlagen

Kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) werden ab dem 1. Januar von der Bafa besser gefördert. Für wen die neuen Zuschüsse gelten.

Mini-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 20 Kilowatt werden ab 1. Januar von dem Bafa besser gefördert. - © Foto: Colourbox.de

Für Mini-KWK-Anlagen gelten ab dem 1. Januar 2015 verbesserte Förderkonditionen. Das teilt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit. Laut Bafa wurden vor allem die Zuschüsse im kleinen Leistungsbereich deutlich angehoben.

Für Anträge ab 1. Januar

Die Novellierung sei ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz und eine erfolgreiche Energiewende, wie Bafa-Präsident Arnold Walraff betont. Zusammen mit der Förderung des erzeugten KWK-Stroms nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz würde das Programm die Anreize verstärken, die hocheffiziente KWK-Technologie auch im kleinen Leistungsbereich zu nutzen, so Wallraff.

Die Anträge für die Förderung von Mini-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 20 Kilowatt können beim Bafa eingereicht werden. Die neuen Konditionen gelten dabei für Anträge, die ab dem 1. Januar Bafa eingegangen sind.

Liste mit förderfähigen Anlagen

Die Förderung soll aus Sicht der Bafa eine besonders effiziente Erzeugung von Strom und Wärme anreizen. Die Richtlinie sieht daher hohe Anforderungen mit Blick auf die Primärenergieeinsparung der Anlagen vor.

Das Bafa hat eine Liste der förderfähigen Mini-KWK-Anlagen veröffentlicht, die einen Überblick zu den zuschussfähigen Anlagen sowie zur Höhe der Förderung gibt. Die Liste, das aktuelle Antragsformular sowie weitere wichtige Hinweise stehen auf der Webseite des Bundesamtes zur Verfügung.

Informationen zur Stromvergütung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz können auf bafa.de unter dem Stichpunkt Kraft-Wärme-Kopplung abgerufen werden. Die Stromvergütung kann über das elektronische Anzeigeverfahren in Anspruch genommen werden. dhz

Was sind Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen?

KWK-Anlagen erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom. Hierdurch kann der eingesetzte Brennstoff effizienter genutzt werden als bei der herkömmlichen Produktion in getrennten Anlagen. Da  geringere Brennstoffmengen verbraucht werden, fallen auch weniger klimaschädliche CO2-Emissionen an. Wenn der erzeugte Strom im Gebäude selbst verbraucht wird, wird auch das Stromnetz entlastet. Mini-KWK-Anlagen können sinnvoll in Wohngebäuden und in Betrieben eingesetzt werden, da hier Strom und Wärme gleichzeitig benötigt werden. dhz