EEG-Umlage Verband für Wärmelieferung kritisiert EEG-Reform

Der Verband für Wärmelieferung (VfW) kritisiert, dass die EEG-Reform eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung eher verhindert als fördert. Energieeffizienzmaßnahmen würden zugunsten großer Erzeuger benachteiligt.

Energieeffizienzmaßnahmen kleiner Erzeuger würden durch die EEG-Reform behindert, heißt es von Seiten des VfW. - © Foto: mediagram/Fotolia

Der Verband für Wärmelieferung - (VfW) befürchtet, dass die EEG-Reform keine Verbesserungen bei der Energieeffizienz mit sich bringt und kleine Erzeuger benachteiligt werden.

"Der effizienzverbessernden Energiedienstleistung werden Steine in den Weg gelegt", heißt es von Seiten des VfW. Energieeffizienzmaßnahmen und Energiedienstleistungen würden zugunsten großer Erzeuger behindert und der dezentralen, innovativen und kostengünstigen Stromerzeugung werde der Boden entzogen.

Große Belastung für kleine Stromerzeuger

Die Neufassung des Gesetzes sieht vor, einen Großteil künftiger Betreiber von Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in erheblichem Umfang finanziell mit der EEG-Umlage zu belasten. Dies soll auch gelten, wenn der Ökostrom nur für den Eigenbedarf oder die nachbarschaftliche Direktversorgung von zum Beispiel Mietern produziert wird.

Auch Marco Bülow (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestages, kritisiert die Umsetzung des EEG: "Ich kann dieser Reform des EEG nicht zustimmen. Der eigentliche Vorteil des EEG – die enorme CO2-Reduzerung – wird gar nicht mehr erwähnt, obwohl gerade diesbezüglich das Gesetz eine riesige Erfolgsgeschichte ist". meh