Klimafreundliches Heizen Heizen mit Ökoenergie nimmt zu

Der Winter und die Heizsaison sind vorbei und ein erstes Immer mehr Menschen heizen mit klimafreundlicher Energie. Laut Bundesverband für Erneuerbare Energien liegt Ökoenergie dabei im Trend. Erneuerbare Energien scheinen ihren Weg in die Köpfe der Menschen gefunden zu haben.

Heizen mit Ökoenergie liegt im Trend. Bei Verbrauchern ist das Heizen mit klimafreundlicher Energie stark angestiegen. - © Foto: gandolf/Fotolia

Im vergangenen Winter ist das Heizen mit klimafreundlicher Energie um sieben Prozent angewachsen. Im Vergleich zum Vorjahreswinter sei der Verbrauch um acht auf 110 Terawattstunden (TWh) gestiegen.

Den größten Anteil daran hat die Bioenergie mit 101 TWh. Darunter fallen zum Beispiel Pelletheizungen und Biomessanlagen. Wärmepumpen seien auf 6,2 TWh gekommen, solarthermische Anlagen auf 2,4 TWh.

Ökostrom steht im Vordergrund

Der Anteil erneuerbarer Energien im Wärmebereich betrug damit insgesamt zehn Prozent und blieb weitgehend konstant - die Zunahme war einem höheren Verbrauch geschuldet. Während bei der Energiewende meist über Strom diskutiert wird und hier schon beim Verbrauch ein Ökostromanteil von 25 Prozent erreicht ist, hinkt die Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien bisher noch deutlich hinterher.

Der Verband betont, dass Ökoenergie Wärmebereich unabhängig von den steigenden Kosten für Öl, Kohle und Gas ist. Zudem habe die verbrauchte Ökoenergie von Oktober bis März rechnerisch über drei Millionen Tonnen Heizöl, fast fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas und 1,5 Millionen Tonnen Steinkohle ersetzt.

So sind fossile Rohstoffimporte in Höhe von etwa vier Milliarden Euro eingespart und der Ausstoß von über 30 Millionen Tonnen zusätzlichem Kohlendioxid verhindert worden, betont die Interessensvertretung der Branche. dhz/dpa