Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat gemeinsam mit der Sächsischen Energieagentur und den Stadtwerken Leipzig auf dem 5. Weltverkehrsforum das Projekt "Mit Smartphones zu Bus, Bahn und Elektroauto" vorgestellt. Die Bundesregierung stellt dafür 180 Millionen Euro zur Verfügung.

"Unsere sächsischen Partner zeigen, wie durch die Einbindung von "Smartphones" und einer umfassenden Mobilitätskarte die Abrechnung der Aufladung von Elektrofahrzeugen vereinfacht werden kann“, sagte Ramsauer auf dem 5. Weltverkehrsforums in Leipzig. Gleichzeitig werde durch das System eine stärkere Verknüpfung zwischen Individualverkehr und öffentlichem Nahverkehr erreicht.
"Nahtloser Verkehr – Verknüpfungen schaffen" lautete das diesjährige Thema des Weltverkehrsforums, das vom 2. Bis zum 4. Mai ging. "Für dieses neue gemeinsame Programm von vier Bundesressorts stellt die Bundesregierung 180 Millionen Euro bereit. Zusammen mit den Ressorts für Wirtschaft, Umwelt und Forschung wollen wir die Elektromobilität als Gesamtsystem weiter verbreiten und innovative Technologien und Lösungen im Alltagsgebrauch testen“, sagte Ramsauer.
Ländliche Mobilität im Blickpunkt
Er freue sich dass die Region Leipzig als ein wichtiger Produktionsstandort der Automobilindustrie Teil der erfolgreichen Schaufensterbewerbung der Bundesländer Bayern und Sachsen sei.
Mit dem Programm Elektromobilität hat das Bundesverkehrsministerium seit Ende 2011 auch das Projekt "SaxMobility II" unterstützt. Außerdem startet das Bundesprogramm "Schaufenster Elektromobilität".
Ramsauer: "Beispielsweise ist geplant, die Langstreckenmobilität durch die Errichtung von Schnellladestationen entlang der A 9 von München bis Leipzig zu testen. Eine spätere Ausweitung eines solchen Korridors nach Berlin und Österreich ist dabei Teil der Überlegungen. Mir ist es sehr wichtig, dass sowohl die urbane als auch die ländliche Mobilität im Blickpunkt stehen." rh