Der neue Caddy im Nutzfahrzeugsegment von Volkswagen wird robuster, markanter und etwas höher. Schon bald wird VW den Kleintransporter auch als Cross-Version anbieten. Mit bewusstem Outdoor-Image möchte der Cross Caddy den Arbeitsalltag verschönern und setzt damit auch auf den privaten Bereich.
Christoph Ledder

Bei Polo, Golf und Touran hat das Prinzip bereits funktioniert. Daher ist es längst an der Zeit gewesen, auch dem Caddy das Gelände- und Outdoor-Image zu verpassen. Ende Juni soll der neue Transporter auf den Markt kommen. Die Rezeptur des Wagens: mehr Bodenfreiheit, Unterfahrschutz vorne und hinten, markantere Felgen und Radlaufschoner aus Kunststoff.
Bei allen Äußerlichkeiten ist auch der Innenraum nicht vernachlässigt worden. Die Sitze, mit Sitzheizung und Lendenwirbelstütze ausgestattet, ermöglichen aus ergonomischer Sicht ein angenehmes Fahren. Darüber hinaus hat der Cross Caddy auf beiden Seiten Schiebetüren, die sich auch für Familien mit Kindern als praktisch erweisen.
Bekanntlich sollte man aber nicht nur auf die äußeren Werte schauen. Im Fahrzeug befinden sich gleich mehrere Assistenten, die das Fahren sicherer machen. Zu ihnen gehören beispielsweise die serienmäßige Geschwindigkeitsanlage, der Berganfahrassistent sowie das Licht-und-Sicht-Paket. Neben den Fahrassistenten ist der Caddy der erste der Cross-Reihe, der auch mit permanentem Allrad bestellt werden kann.
Die Lackierung des Cross Caddy: Viperngrün gegen Aufpreis
Durch die genannten Zutaten wirkt das Fahrzeug insgesamt modischer und frischer. Wer darüber hinaus noch Mut zur Farbe hat, kann aus einer Palette von zehn intensiven Metallic - und Perleffektlacken wählen. Besonders das giftige Viperngrün steht dem Wagen gut. Für die Farbe werden aber noch einmal 595 Euro Aufpreis fällig.
Auch im Innenraum setzt sich die Farbe fort. Die Sitzbezüge sind zweifarbig in grün-anthrazit gehalten, die Türverkleidungen setzen, falls gewünscht, die Farben fort. Alternativ wäre auch grau-anthrazit möglich. Außerdem gehört bei der Cross-Variante noch Leder dazu. Damit bezogen sind Lenkrad, Schaltknauf und Handbremshebel.
Erhältlich ist der Cross Caddy sowohl als Benziner als auch als Diesel. Auch ein Erd- und Flüssiggasaggregat stehen zur Wahl. Die Leistungen reichen dabei von 75 bis zu 170 PS. Volumenmotor ist der 1,6-Liter-TDI mit 102 PS.
Cross Caddy KastenwagenWas kostet der neue Cross Caddy?
Während der Cross Caddy sowohl als Fünf- als auch als Siebensitzer erhältlich ist, gibt es den Cross Caddy Kastenwagen ausschließlich als Zweisitzer. Sein Frachtraum bietet Handwerkern mit 3,2 Kubikmetern Frachtraumfläche ausreichend Platz, ihr Werkzeug und andere Arbeitsgeräte zu transportieren. Die serienmäßige Heckklappe lässt sich auf Wunsch durch zwei Klapptüren austauschen.
Der Preis für den Kastenwagen bei 1,2 Liter TSI mit 86 PS liegt bei 18.800 Euro. Für die PKW-Variante mit Frontantrieb müssen die Kunden 22.360 Euro auf den Tisch legen. Durch Extras wie Klimaanlage oder Navi steigt der Preis schon mal locker auf 38.600 Euro .
Seite 2: Abenteuerspaß mit dem Amarok Canyon

Abenteuerspaß mit dem Amarok
Der Cross Caddy ist allerdings nicht die einzige Neuheit im VW-Nutzfahrzeugsegment. Wer seinen Handwerksbetrieb in Zukunft noch stärker repräsentieren möchte, kann beim VW Amarok Canyon nichts falsch machen. Der robuste Pick-Up mit 1,40 Meter Ladefläche wartet mit optischen Akzenten, wie beispielsweise abgedunkelten Rückleuchten, einem lackierten Unterfahrschutz sowie schwarz abgesetzten Radläufen auf.
Optisches Highlight: Vier Dachscheinwerfer sorgen für zusätzliche Abenteuerspaß und sicheres Fahren im Offroad-Gelände.Im eingeschalteten Off-Road-Modus verkürzt das ABS den Bremsweg. Bewegt man sich mit einer Geschwindigkeit von unter 30 km/h, wird automatisch der Bergabfahrassistent eingeschaltet. Die Geschwindigkeit wird konstant gehalten. Der Amarok Canyon kommt im August auf den Markt. Der Grundpreis für den Wagen liegt bei 38.370 Euro.
