Telefonaktion Energiesparen im eigenen Betrieb

Frage: Unser Werkstattgebäude haben wir 1997 bezogen, gebaut wurde es in den 80ern. Derzeit liegen wir bei Heizkosten um die 9.000 Euro pro Jahr.  Davon wollen wir unbedingt herunter. Was raten Sie als Erstes?

Antwort: Wenn Sie ein Betrieb nach der  KMU-Definition der EU sind (weniger als 250 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EURO oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Miollionen Euro) dann können Sie aus dem Programm "Energieberatung Mittelstand" einen Zuschuss für eine fachkundige, unabhängige Beratung einen Zuschuss beantragen. Im Rahmen der Initialberatung identifizieren Sie mit ihrem Energieberater auf Basis vorhandener energietechnischer Daten und einer Betriebsbesichtigung die Schwachstellen am Standort. Für die Initialberatung (wird ein Zuschuss in Höhe von 80 Prozent  der förderfähigen Nettoberatungskosten gewährt. Der Höchstzuschuss beträgt 1.280 Euro. In der Detailberatung wird die Energieanalyse vertieft und ein konkreter Maßnahmenplan erarbeitet. Für die Detailberatung erhalten Sie einen Zuschuss von 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten (Nettoberaterhonorar). Der Höchstzuschuss beträgt 4.800 Euro. Die von Ihrem Berater empfohlenen Energieeffizienzmaßnahmen können Sie mit einem zinsgünstigen Investitionskredit (Zinssatz ab 1,00 Prozent  effektiv pro Jahr) im Rahmen des KfW-Energieeffizienzprogramms (243, 244) finanzieren.

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