Berufliche Bildung Woche der Ausbildung 2022 gestartet

Betriebe und junge Menschen zusammenbringen: Das ist das Ziel der "Woche der Ausbildung", die am 14. März startet. Sie macht nicht nur potenzielle Auszubildende auf die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam. Auch Unternehmen sind aufgerufen, sich unterstützen zu lassen.

Die "Woche der Ausbildung" wirbt für die berufliche Bildung. - © goodluz - stock.adobe.com

Während sich viele junge Menschen fragen, welcher Ausbildungsberuf der richtige für sie ist, sind Unternehmen nicht selten verzweifelt auf der Suche nach Nachwuchs. Auf den Berufsweg Ausbildung aufmerksam machen will die "Woche der Ausbildung", die heute gestartet ist. Daran beteiligt sind neben der Bundesagentur für Arbeit (BA) auch viele Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung vor Ort.

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung möchte Jugendliche und Betriebe auf dem Ausbildungsmarkt noch besser zusammenbringen. Teil des Bündnisses ist auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks. Für alle Interessierten bieten Bund, Wirtschaft, Gewerkschaften, Länder und BA digitale und analoge Angebote sowie in den Regionen Information und Beratung für alle Interessierte an.

Wo finden junge Menschen den passenden Ausbildungsberuf?

Die Allianzpartner appellieren an junge Menschen, jetzt für ihre Ausbildung aktiv zu werden. Eine duale Ausbildung vermittele – auch in Pandemie-Zeiten – von Anfang an Praxiserfahrungen und sei der Schlüssel für nachhaltige berufliche Entwicklungschancen. Auch weniger bekannte Ausbildungsberufe hätten viel zu bieten, es lohne sich, offen für Neues sein.

Den passenden Ausbildungsberuf können junge Menschen zum Beispiel auf den Seiten #AusbildungKlarmachen und berufenavi.de finden. Unterstützung bei Lerndefiziten und Förderbedarf gebe es ebenso wie attraktive Fort- und Weiterbildungsangebote während und nach der Ausbildung.

Unterstützungsangebote auch für Handwerksbetriebe

Die Allianzpartner fordern die Unternehmen und Betriebe dazu auf, sich über die eigene Ausbildung den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs zu sichern. Sie werben bei Betrieben dafür, allen Interessierten eine Chance zu geben – auch hier gelte es, offen zu sein, damit sie motivierte und engagierte Fachkräfte gewinnen.

Digitale Formate sollen auch während der Pandemie die Ansprache und den Einstellungsprozess von Auszubildenden unterstützen. Hilfe bei der Suche nach passendem Nachwuchs und der erfolgreichen Ausbildung erhielten die Unternehmen durch zahlreiche Förderangebote. Die entsprechenden Informationen sind in einer Linkliste auf der Homepage der Allianz zusammengestellt und werden ergänzt um regionale Angebote in den Ländern. Außerdem unterstützen auch die Berufsberaterinnen und -berater und der Arbeitgeber-Service der Arbeitsagenturen sowie die Ausbildungsberatung der Kammern. ew