Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk auf der Internationalen Handwerksmesse verliehen
Wie Praktiker aus Ideen Produkte machen
Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, verlieh auf der Internationalen Handwerksmesse München die Bundespreise für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk an zwölf Unternehmen. Der Preis, der 1989 erstmals gestiftet wurde, ist mit je 5.000 Euro dotiert. Beworben hatten sich 45 Unternehmen. „Wir müssen die Handwerksmeisterinnen und -meister immer wieder ermutigen, ihre Ideen und Erkenntnisse auch in Produkte zu gießen“, sagte Schauerte, „schließlich ist das Handwerk nicht nur Transporteur, sondern auch Entwickler.“ Der Staatssekretär bekräftigte zudem den Anspruch des Bundeswirtschaftsministeriums, vor allem im Handwerk Forschung und Entwicklung zu implementieren.
Handwerk als Ausgangsbasis
Heinrich Traublinger, Aufsichtsratsvorsitzender der GHM – Gesellschaft für Handwerksmessen, erklärte in seiner Ansprache: „Hinter diesen Produkten steht der gestaltende Mensch mit seiner Fantasie und Kreativität, mit seinen Visionen und mit seinen Ideen. Die prämierten Spitzenleistungen zeigen die perfekte Umsetzung der Ideenvielfalt in praktischen Nutzen. Es ist kein Zufall dass viele erfolgreiche Erfindungen, Verfahrensverbesserungen und Produktinnovationen gerade im Umfeld des Handwerks ihren Ausgang genommen haben.“ Folgende Firmen wurden ausgezeichnet: