Wie funktioniert der DIN-Service und dessen Finanzierung?

DIN ist ein ein technisch-wissenschaftlicher Verein. Man kann DIN als eine Art Selbstverwaltungsorgan der Wirtschaft sehen.

DIN-Service und Finanzierung

Das DIN (= Deutsches Institut für Normung) wurde 1917 gegründet und ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Es vertritt die deutschen Interessen in den europäischen und weltweiten Normung­sorganisationen.

Die Normungsarbeit wird in etwa 4000 Arbeitsausschüssen mit über 25.000 ehrenamtlichen Experten, den Vertretern interessierter Kreise, geleistet. Darunter sind auch viele Mitarbeiter aus der Industrie. Der für die bereits an anderer Stelle erwähnte DIN EN 61346-2 genannte Norm zuständige Normenausschuss heißt "Fachnormenausschuss (Normenausschuss) Technische Grundlagen (NATG)".

Auf dem Deckblatt jeder Norm steht der zuständige Ausschuss, und meist ist auch die E-Mail-Adresse angegeben, unter der der Benutzer der Norm mit deren Bearbeiter in Verbindung treten kann. Das funktioniert übrigens.

Mitglied des DIN können Firmen und Verbände (Unternehmen, juristische Personen) werden, aber auch Einzelpersonen. Vorteile des Mitgliedschaft sind neben einem verbilligten Bezug von DIN-Blättern der Zugang zu weiteren Informationsdienstleistungen.

Finanzierung

Die DIN finanziert sich zu einem hohen Anteil aus dem Verkauf der Normblätter und anderer Erzeugnisse, zum Beispiel der (ziemlich teuren) DIN-Taschenbücher bis zum Internetangebot, des Beuth-Verlags, einer Tochtergesellschaft des DIN Deutsches Institut für Normung e.V..